Drägerwerk Aktie: Es ist bizarr!

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108,50 Euro – so viel war Anlegern Ende März die Aktie von Drägerwerk wert. Und klar, Mitte des vorigen Monats war bekannt geworden, dass die Bundesregierung im Rahmen der Coronakrise 10.000 Beatmungsgeräte beim Lübecker Unternehmen bestellt hatte. Doch im April ging der Kurs der Dräger-Aktie mehr und mehr die Luft aus. Bei nur noch 73,50 Euro notierten die Papiere am Mittwoch kurz nach Handelsbeginn. Doch dann setzte die Aktie zu einem fulminanten Comeback an.

Nicht der einzige Regierungsauftrag

So wie die Dräger-Aktie zuvor über Tage verlor, gewann sie nun Stunde für Stunde wieder dazu: Mit einem Plus von fast acht Prozent gegenüber dem Vortag wurden die Papiere am Abend in Stuttgart bei 79,70 gehandelt. Die Aktie hatte damit ihren Wochenverlust wieder kompensiert. Warum gerade jetzt ein Umdenken an den Märkten einsetzte, ist unklar. Die letzte Meldung aus dem Unternehmen stammt vom Dienstag der Vorwoche. Damals hatte Dräger einen weiteren Regierungsauftrag bekanntgegeben, dieses Mal aus den USA. Bizarrerweise begann direkt im Anschluss der Niedergang an der Börse.

Neues Werk für Atemschutzmasken in den USA

Man habe einen Auftrag zur Lieferung von Atemschutzmasken im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie erhalten, teilte das Unternehmen damals mit. „Das US-Gesundheitsministerium hat Dräger den Zuschlag für die Lieferung der vom National Institute of Occupational Safety and Health (NIOSH) zugelassenen N95-Atemschutzmasken (FFP2) erteilt“, hieß es. Die vertraglich vereinbarte Stückzahl liegt demnach „im höheren zweistelligen Millionenbereich“, die Auslieferung soll innerhalb der nächsten 18 Monate erfolgen. Speziell für diesen Großauftrag wird Dräger nach eigenen Angaben kurzfristig eine neue Produktionsstätte an der Ostküste der USA errichten. Nach aktuellen Planungen wird die Produktion im September dieses Jahres den Betrieb aufnehmen.

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Ich denke, dass die Marktteilnehmer vom Besuch des Bundespräsidenten im Vorfeld auch Erwartungen wie
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hätte eine mögliche teilweise Rücknahme von Bestellungen durch die Bundesregierung wohl keine Auswi
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Laut Auskunft der IR Abteilung sind die Bestellungen verpflichtend und bindend! - Auch für den Bund!
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