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Donald Trump erhöht die Zölle, Xi Jinping und Vladimir Putin kaufen Gold

 
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Liebe Leser,

vor unseren Augen vollzieht sich ein spannender Kampf. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als um die Weltherrschaft, zumindest die im finanziellen Sinn. Seit dem 2. Weltkrieg hat der US-Dollar unangefochten die Stellung als führende Welthandels- und Weltreservewährung inne.

Diese Position sichert den USA wirtschaftlich eine Macht und einen Einfluss, von dem andere Staaten nur träumen können. Auch wenn dies in den Medien nie so deutlich gesagt wird: Donald Trump ist auch angetreten, diesen Zustand zu erhalten. ‚America first‘ meint deshalb auch die uneingeschränkte und unangetastete Dominanz des US-Dollars in Handelsfragen.

Wer wie Russland und China nicht damit einverstanden ist, verkauft seine US-Dollars und kauft Gold. Russland ist diesen Weg bereits sehr konsequent gegangen. Es kauft seit Jahren Gold und hat im vergangenen Jahr seine auf US-Dollar lautenden Devisenreserven fast vollständig abgestoßen.

China besitzt zu viele US-Dollar, als dass es diese vollständig auf den Markt werfen könnte, ohne sich selbst massiv zu schaden. Doch Gold wird auch im Reich der Mitte gekauft, sowohl von den privaten Anlegern wie auch von der Peoples Bank of China. Gold, welches das Reich der Mitte einmal erreicht hat, darf dieses nicht mehr verlassen, denn es gibt ein Ausfuhrverbot für das gelbe Metall.

Die ersten Analysten in den USA werden nervös

Ob Donald Trump weiß und versteht, was Moskau und Peking mit ihren Goldkäufen beabsichtigen sei einmal dahingestellt. In den USA wächst allerdings die Zahl der Analysten, die die Stoßrichtung der Attacke erkennen und klar beim Namen nennen: Es geht darum, die Spielregeln in der Weltwirtschaft zu ändern und die Hegemonie des US-Dollars zu beenden.

Im vergangenen Jahr haben die Zentralbanken weltweit 651 Tonnen Gold gekauft. So viel wie noch nie in einem Jahr seit 1971. Die russische Notenbank zeichnete für rund die Hälfte dieser Käufe verantwortlich. Russlands Goldbestand ist dadurch auf 2.112 Tonnen angewachsen. War der Rubel vor zehn Jahren nur zu 3,5 Prozent durch Gold gedeckt, so sind es nun 18,6 Prozent und nur vier Länder (die USA, Deutschland, Frankreich und Italien) besitzen mehr Gold als Russland.

Das Gold dient in mehrfacher Hinsicht als Absicherung. Es ist unempfindlich gegen amerikanische Sanktionen, denn sein Wert beruht nicht auf den Leistungen eines Dritten. Zusätzlich stützt ein hoher Goldbesitz das Vertrauen der internationalen Anleger in die eigene Währung.

Der größte Vorteil des Goldes wird aber erst in dem Augenblick sichtbar, in dem der Schuldenboom endet und der US-Anleihenmarkt crasht. Russland und China wissen, dass es den USA zunehmend schwerer fällt, ihre Schulden zu bedienen. Weitere US-Schatztitel zu kaufen, ist deshalb sinnlos, weil das eigene Geld im Zweifelsfall unwiederbringlich weg sein wird.

Also kauft man lieber Gold und wenn man bei der Gelegenheit den Westen smart von einem Teil seines Goldbesitzes trennen kann, hat man einen unschätzbaren Vorteil für die Zeit nach dem Crash, wenn nicht mehr das windige Papiergeld, sondern harte, echte Werte wie Gold und Silber die Welt regieren werden.

Weil das Gold im Gegensatz zum Papiergeld und den Schulden, die es tragen, eine begrenzte Ressource ist, drängt die Zeit. Einer Einschätzung des United States Geological Survey zufolge werden die Goldreserven der Welt bereits im Jahr 2034 erschöpft sein, sollte das heutige Fördertempo auch in den kommenden Jahren beibehalten werden.

Bei Goldlieferungen könnten in diesem Fall leicht Probleme entstehen. Länder, die bei Goldengpässen über hohe Goldbestände verfügen, halten dann jenen Schlüssel in der Hand, der notwendig ist, um die Hegemonie des Schatzamtes der USA und des US-Dollars als Reservewährung zu zerstören und zu beenden.

Wundern Sie sich deshalb nicht, wenn beim Welthandel und ini der Finanzpolitik zur Mitte des Jahrhunderts nicht mehr nach amerikanischen, sondern nach russischen und chinesischen Regeln gespielt wird.

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