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Die Telekom-Aktie: hoch geflogen, tief gefallen

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Mitte der 90er Jahre (ganz genau: 1996) ging die Telefonsparte des Staats-Unternehmens Deutsche Post unter dem Namen Deutsche Telekom an die Börse. Manfred Krug, damals ein bekannter Schauspieler, bewarb die T-Aktie auf Plakatwänden, in Zeitschriften und sogar im Fernsehen. Eine Aktie für jedermann. Eine Volksaktie! Das war die damalige Botschaft. Und die Begeisterung war überall groß.

Dazu trug sicher auch der Erfolg des hauseigenen Rad-Rennstalls „Team Telekom“ bei der Tour de France 1996 bei. Die gewann der Däne Bjarne Riis, Kapitän des Teams Telekom. Zweiter wurde der junge Jan Ulrich und Sprinter Erik Zabel gewann nicht nur zwei Etappen, sondern auch das grüne Trikot.

Etwas Erfolgreiches von Erfolgreichen – hier schlug der Halo-Effekt zu! Aber lesen Sie selbst: Denn als im November 1996 die T-Aktie zum Ausgabepreis von 28,50 DM auf den Markt kam, ging diese weg wie warme Semmeln und stieg im weiteren Verlauf bis auf über 100 DM.

Und nun kommt das Aber, denn der Absturz folgte. Wenn auch nicht sofort, dafür umso nachhaltiger. Im September 2002 war die Aktie nur noch etwas mehr als 8 DM wert und viele Anleger hatten nicht nur 70 Prozent ihrer Altersvorsorge verloren, sondern auch das Vertrauen in die Aktie als Kapitalanlage.

Allerdings war der größte Fehler nicht das Investment in die Telekom, sondern vielmehr, dass hoffnungsvolle Anleger ihr gesamtes Kapital in einer Aktie anlegten. Umsichtige Anleger investieren nicht nur in einen Wert! Denken Sie an meine Depots: Das Erfolgs-Depot Proffes Trend Depot besteht aus einer Vielzahl von Aktien – und ist gerade deshalb so unheimlich und vor allem nachhaltig und langfristig erfolgreich!

Seifenblasen platzen: sogar, wenn sie aus „Dotcom“ sind

Kaum war der Jahrtausendwechsel unbeschadet überstanden (Sie erinnern sich vielleicht noch an die zahllosen Weltuntergangs-Theorien vor Silvester 1999/2000?), ging im März 2000 die Welt dann tatsächlich unter. Zumindest für all diejenigen, die in Aktien sogenannter Dotcom-Unternehmen investiert hatten.

Was war passiert? Und wie kam es dazu, dass tausende Kleinanleger immense Vermögensverluste zu beklagen hatten?

Mit dem Siegeszug des Internets Mitte der 1990er Jahre entstanden immer mehr neue Unternehmen in den Bereichen Informationstechnik, Telekommunikation und Neue Medien. Aus diesem Boom muss sich doch Geld machen lassen – das dachte auch die Deutsche Börse und etablierte 1997 nach dem Vorbild des amerikanischen Tech-Indexes Nasdaq den Neuen Markt mit dem Aktienindex NEMAX.

Auch hier war die Euphorie groß, die Kurse stiegen und stiegen, nicht zuletzt befeuert durch Medien und dubiose Börsengurus. Doch diese sogenannte Dotcom-Blase platzte schließlich und der NEMAX verlor innerhalb von weniger als drei Jahren unglaubliche 97 Prozent an Wert. Der vermeintliche Goldrausch entpuppte sich als schmerzliche Illusion.

Einer der Gründe: Viele der NEMAX-Unternehmen verfügten über kein nachhaltiges Geschäftsmodell und bedienten keinen langfristigen Trend. Das Zerplatzen dieser Blase war insofern absehbar.

Fehlende Anreize = fehlendes Investment?

„Die Rente ist sicher“, sagte der damalige Sozialminister Norbert Blüm vor vielen, vielen Jahren. Glauben Sie das auch? Nein, oder? Denn jedem, der halbwegs bei Verstand ist, sollte klar sein, dass die Rente leider alles andere als sicher ist. Das deutsche Rentensystem ist umlagebasiert, das heißt: Die Arbeitnehmer von heute finanzieren die Rentner. Von heute! Der demografische Wandel – immer weniger Rentenzahler, immer mehr Rentenempfänger – führt zu ernsthaften Finanzierungslücken.

Der Staat müsste deshalb Anreize schaffen, dass jedermann zusätzlich in eine private Vorsorge investiert. Das fängt in den Schulen an. Hier könnten die Grundlagen für ein angstfreies und unverkrampftes Umgehen mit Wertpapieren vermittelt werden. Außerdem könnten Aktienkäufe für die Altersvorsorge staatlich gefördert werden.

Ich halte allerdings die Chancen, dass der Staat hier lenkend eingreift und Anreize schafft, für verschwindend gering. Deshalb werden auch weiterhin viele Sparer ihr Sparbuch der Aktie vorziehen. Und sich so um ihren verdienten Wohlstand und ein sorgenfreies Leben – auch im Rentenalter – sparen.

Bitte tun Sie das nicht! Und falls Sie bisher noch gezögert haben – zum Beispiel aus den oben genannten Gründen – lade ich Sie ein, einen Blick in meinen Börsendienst Proffes Newcomer zu werfen. Dieser Dienst richtet sich ganz speziell an Einsteiger, die mit überschaubarem Kapitaleinsatz und meiner Unterstützung die ersten Schritte auf dem Börsenparkett wagen wollen. Informieren Sie sich, legen Sie los und lassen Sie uns gemeinsam Ihr Vermögen mehren.

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...ich denke eher nicht. andererseits wir das eigene cloudgeschäft irgendwann zum rohrkrepierer.
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