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Die große Krypto-Party ist in vollem Gange…

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Ich habe in diesem Newsletter vor einigen Wochen den „Krypto Winter“ für beendet erklärt und Ihnen zahlreiche gute Coins und Tokens genannt, die Sie einsammeln sollten. Ich kann nur hoffen, dass Sie dies auch umgesetzt haben, denn spätesten seit Anfang Mai fühlt man sich als Anleger an den Kryptowährungsmärkten in längst vergangen geglaubte, alte Zeiten zurückversetzt.

So gelang es nicht nur der „Mutter aller Kryptowährungen“, dem Bitcoin (BTC), sämtliche charttechnische Widerstände aufzusprengen und somit eine schon lange nicht mehr gesehene Aufwärtsdynamik zu entwickeln. Mit einer leichten Verzögerungen zogen auch die sogenannten Altcoins („Alternative Coins“) nach. Somit ist die große Krypto-Party zurzeit auch schon wieder in vollem Gange.

Die selbsternannten Krypto-Experten sind ebenfalls zurück

Und wie das dann immer so ist, wenn eine Anlageklasse zu einer starken Kursrally ansetzt, sind plötzlich auch wieder zahlreiche, oftmals selbsternannte, Krypto-Experten zurück. Ich frage mich, wenn ich diese höre und sehe, wo sie eigentlich die ganze Zeit waren, als es an den (Krypto-)Märkten nicht so rund lief? Aber okay, das ist ein anderes Thema. Ich jedenfalls bin Bitcoin und Co. immer treu geblieben und habe Sie an dieser Stelle auch durch schwierige Zeiten begleitet.

Doch es ist ja nicht nur die Tatsache, dass die zahlreichen (selbsternannten) Krypto-Experten plötzlich wieder wie die Ratten aus ihren Löchern kommen. Vielmehr kommen sie auch gleich wieder mit zum Teil abstrusen Kurszielen um die Ecke. So war kürzlich von einem „Krypto Experten“ zu lesen, der ein Kursziel von sage und schreibe 25 Milliarden US-Dollar für den Bitcoin (BTC) ausgerufen hat.

Hyperinflation soll US-Dollar vernichten – really?

Zur Ehrenrettung der betreffenden Person sei gesagt, dass er einen völligen Zusammenbruch unseres heutigen Finanzsystems im Zuge einer hyperinflationären Krise auf uns zukommen sieht. Dieser „Big Bang“ soll letztlich dann sogar zum Ende des US-Dollars führen. In einem solchen Hyperinflationsszenario wäre ein solches Kursziel dann natürlich durchaus denkbar.

Allerdings würde sich dann natürlich auch generell die Frage nach der Werthaltigkeit von Assets stellen. Folglich würde in einem solchen Szenario nicht nur der Bitcoin (BTC) explodieren, sondern auch andere Sachwerte wie Aktien, Edelmetalle aber darüber hinaus sicherlich auch Alkohol und Zigaretten. Derzeit halte ich persönlich die Gefahr eines solchen „Big Bang“-Szenarios jedoch für eher gering.

Mein Basisszenario sieht anders aus!

Mein Basisszenario sieht dagegen völlig anders aus. Meines Erachtens kämpfen die Notenbanken weltweit gegenwärtig eher immer noch mit deflationären Tendenzen. Daher kann ich mir zurzeit eine Hyperinflation nicht vorstellen, auch wenn sie in Zukunft möglich wäre. Aber auch in meinem aktuellen Basisszenario dürften Sachwerte und hier ganz besonders die Kryptowährungen noch weiter an Wert zulegen.

Denn die stabilste Fiatwährung – seit ihrem Bestehen – ist immer noch der Schweizer Franken. Selbst dieser hat jedoch in den mehr als 200 Jahren, in dem es ihn gibt, um mehr als 98% abgewertet. Da sieht man mal, was selbst eine Inflationsrate von „nur“ 2-3% p.a. über einen längeren Zeitraum anrichten kann. Die meisten Kryptowährungen, allen voran der Bitcoin (BTC), sind jedoch deflationär angelegt.

Ergo gibt es hier kaum Inflation, was sich letztlich in Wertsteigerungen ausdrückt. Zumal beim Bitcoin (BTC) im Februar oder März 2020 das nächste „Halving“ und somit die nächste Halbierung der Inflationsrate ansteht. Alles in allem ist langfristig der Weg nach oben für alle guten Coins und Tokens quasi vorgezeichnet. Auch wenn es kurzfristig, wie der „Krypto Winter“ anno 2018 gezeigt hat, auch mal heftig abwärts gehen kann.

Fazit: Kursrücksetzer sind weiterhin (Nach)Kaufgelegenheiten

Daher rechne ich auch in der laufenden Krypto-Party durchaus mit dem ein oder anderen, zum Teil sicherlich auch heftigen Kursrücksetzer. Das sind jedoch nur Korrekturen im kurzfristigen Aufwärtstrend, sowie die herben Kursverluste im Jahr 2018 nur Korrekturen in den langfristigen Aufwärtstrends waren. Wer daher, trotz meiner Hinweise in diesem Newsletter zuletzt, immer noch nicht investiert hat, sollte sich jetzt auf die Lauer legen.

Denn meines Erachtens stellen diese kurzfristigen Kursrücksetzer, die es zweifellos immer mal wieder geben wird, eine sehr gute und vielleicht sogar die letzte hervorragende Einstiegs- bzw. Nachkaufchance dar. Kurzfristig jedenfalls erwarte ich den Bitcoin (BTC) durchaus bald wieder im fünfstelligen Kursbereich (entspricht mindestens 10.000 US-Dollar), wohingegen das langfristige Kurspotenzial noch deutlich höher ist.

Aber man muss sich als Krypto-Anleger keinesfalls nur auf den Bitcoin (BTC) konzentrieren. Denn es gibt mit Ether(eum) (ETH), Bitcoin Cash (BCH), Litecoin (LTC), EOS, Binance Coin (BNB), Monero (XMR), DASH, Tezos (XTZ), Cosmos (ATOM), NEO oder Ontology (ONT) – um nur mal meine Favoriten unter den Top20 (nach Market Cap.) zu nennen – noch eine Menge weiterer sehr interessanter Coins bzw. Token!

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