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Die Gold-Rallye…

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Lieber Leser,

Gold hat am Mittwoch, den 7. August, erstmals seit sechs Jahren wieder die Marke von 1.500 Dollar/Unze überwunden. Damit setzt der Markt ein Zeichen, das wir alle nicht übersehen sollten: Gold steht vor einem weiteren starken Aufwärtslauf – das große Comeback der vielleicht wichtigsten Währung der Geldgeschichte steht an.

Gold: Alle Zeichen deuten auf Gewinne

Gold hat damit allein im vergangenen Monat etwa 5 % gewonnen. Seit Jahresanfang gewann das Edelmetall 15 % und in einem Jahr sogar 21 %. Wer das gelbe Edelmetall vor zehn Jahren kaufte, konnte 53 % gewinnen, in den vergangenen 15 Jahren ging es um 267 % aufwärts. Seit 1999, kurz vor dem Ausbruch der „New Economy-Krise“, hat Gold 473 % gewonnen. In den zurückliegenden 50 Jahren ging es sogar um 3470 % nach oben – Gold befindet sich damit weiterhin in einer großen kurz-, mittel- und langfristigen Aufwärtsbewegung.

Kein Wunder: Es gibt derzeit keine anderen ernsthaften Währungen, die Gold Konkurrenz machen könnten. Dafür gibt es sozusagen prominente Zeugen und Beweisträger: Die Notenbanken.

Das „World Gold Council“ hat für das zweite Quartal eine Steigerung der Goldnachfrage um 1.123 Tonnen gemeldet. Damit beträgt die Steigerungsrate 8,1 % (im Vergleich zum 2. Quartal 2018). Dabei haben insbesondere die Zentralbanken ihre Bestände aufgeforstet. So ist deren Bestand im zweiten Quartal 2019 gleich um 224,4 Tonnen gestiegen. Ein Jahr zuvor waren dies noch 152,8 Tonnen.

Der Grund ist zumindest naheliegend: Goldbestände sichern Notenbanken gegen Finanzkrisen ab. Papiergeldwährungen sind instabil und können jederzeit deutlich schwächer werden. Dies betrifft nicht das Verhältnis zueinander (also Euro vs. Dollar beispielsweise), sondern die Kaufkraft. Die inoffizielle Inflationsrate in den USA liegt etwa bei mehr als 5 %. Gold kann zum Einen dafür sorgen, dass Märkte die jeweilige Papiergeldwährung der Zentralbank(en) höher bewerten, sichert aber vor allem Kaufkraft der Zentralbanken. Die können zwar Papiergeld produzieren, quasi sogar auf Knopfdruck. Dies nützt jedoch nichts, wenn die Währung analog dazu an Wert verliert.

Gold sichert also Zentralbanken ab. Dies darf durchaus als Zeichen dafür gelten, dass die Unsicherheit wächst. Auch private Investoren scheinen sich einzudecken. Die Anbieter von Gold-ETFs haben im zweiten Halbjahr die Menge an verwaltetem Gold um 67,2 Tonnen erhöht. Offenbar haben vor allem Investoren aus Großbritannien sowie anderen Ländern aus Europa Gold gekauft. Hier wächst die Angst vor den Folgen des Brexits sowie die Sorge vor einem Euro-Krisenmodus.

Denn auch in der Euro-Zone werden die Zinsen weiter sinken. Dies ließ Mario Draghi vor einigen Wochen scheinbar unverbindlich, aber recht eindeutig erkennen. Der Tag, an dem die Inflation deutlich zunimmt, ist nicht fern.

Wenn Sie Gold kaufen, sind Münzen und Barren sowie ETFs mit Auslieferungsmöglichkeit die beste Wahl.

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