Die Aktie des Tages: Evotec

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Evotec – Turnaround?

Der Evotec Konzern konnte kürzlich mit brillanten Nachrichten bei seinen Anlegern punkten. Denn das Unternehmen konnte einen neuen Auftragseingang im Wert von bis zu 18,2 Millionen US-Dollar vermelden. Dieser Auftrag kam direkt aus dem Pentagon und bezieht sich auf die Antikörper-Forschung, welche zur Behandlung und Prävention des Covid-19 Virus dient. Dazu kommt, dass die fundamentalen Aussichten besser den je für das Biotech Unternehmen sind.

Corona-Auftrag

Das Biotech Unternehmen konnte kürzlich einen Auftrag aus dem Pentagon vermelden. Das amerikanische Verteidigungsministerium hat einem Tochterunternehmen einen Auftrag zur Entwicklung monoklonaler Antikörper gegen das Corona-Virus erteilt. Diese Antikörper dienen zur Behandlung sowie zur Prävention von Covid-19 Erkrankungen. Insgesamt soll die Order einen Wert von bis zu 18,2 Millionen US-Dollar haben. Die Aktie zog nach dem Auftragseingang um 5,6 Prozent an, womit sie das Niveau von vor der Krise wieder erreicht hat.

Durststrecke überwunden?

Die Aktie konnte sich von ihrer langen Durststrecke losreißen und mittlerweile wieder ihr Mehrjahreshoch angreifen. Dieses wurde Mitte letzten Jahres bei 27,29 Euro erreicht. Kurz vor dem Ausbruch der Pandemie war Evotec auf einem guten Weg, das Mehrjahreshoch sogar zu durchbrechen. Am 11.02. notierte die Aktie zeitweise bei 26,75 Euro. Doch im Anschluss machte der Ausbruch des Corona-Virus dem Biotech Konzern einen Strich durch die Rechnung. Somit sackte der Kurs um 57,9 Prozent auf 17,26 Euro an der Börse Frankfurt ab.

Danach setzte allerdings eine wahre Erholungsrallye ein. Innerhalb von genau einem Monat, Mitte März bis Mitte April, stieg der Evotec Kurs um 39,5 Prozent. Hier festigte sich die Aktie wieder über der psychologisch wichtigen 20 Euro-Marke, bei 24,09 Euro.

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Fundamentale Daten

Der Evotec Konzern hat seit 2009, bis auf eine Ausnahme, jedes Jahr seinen Umsatz gesteigert. Zum Vergleich: 2009 hat der Konzern 42,68 Millionen Euro umgesetzt. Im Jahr 2019 waren es dagegen 446,44 Millionen Euro. Dies ist ein Anstieg des Gesamtumsatzes von 946 Prozent. Darüber hinaus hat sich das Ebita in dieser Zeit ins Positive gedreht. Damals stand unterm Strich ein Minus von 44,82 Millionen Euro, 2019 waren es +30,55 Millionen Euro.

Ähnlich sieht das beim Gewinn des Unternehmens aus. 2009 wurde ein Verlust von 45,52 Millionen Euro ausgewiesen, wo hingegen im abgelaufenen Geschäftsjahr 38,07 Millionen Euro erwirtschaftet worden sind. Darüber hinaus erzielte die Aktie im 10 Jahres Schnitt ein EPS von 0,07. In dieser Zeitspanne wurde keine Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet.

Analysen

Kürzlich hat die Deute Bank eine neue Analyse zur Evotec SE veröffentlicht. Vor den Quartalszahlen wurde die Einstufung auf „Buy“ mit einem Kursziel von 28 Euro belassen. Grund dafür, so schrieb Analyst Falko Friedrichs, sei der 4 Prozentige Anstieg des Umsatzes im zweiten Jahresviertel. Allerdings erwartet der Analyst, dass das operative Ergebnis (EBITDA) des Unternehmens 33 Prozent niedriger ausfallen wird, da in diesem Jahr automatisch weniger Geld für das Erreichen von Entwicklungs-Meilensteinen geflossen sei. Dennoch dürfte das Biotech Unternehmen seine Jahresziele bestätigen.

Ein anderer Analyst erwartet, dass Evotec im jüngst abgelaufenen Quartal einen Gewinn von 0,08 Euro pro Aktie erwirtschaftet hat. Im abgelaufenen Quartal letzten Jahres wurden noch -0,02 Euro je Aktie erwirtschaftet. Außerdem rechnet ein weiterer Analyst mit einem Umsatz von 119,4 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum wurden im Gegensatz dazu 103,2 Millionen Euro erwirtschaftet, was einen Zuwachs von 15,70 Prozent entspricht

Fazit

Der Evotec Konzern könnte nun den endgültigen Turnaround geschafft haben. Durch den neuen Auftragseingang aus den USA bieten sich immense Potenziale für das Unternehmen. Denn die meisten Unternehmen, welche an der Corona-Forschung involviert sind, rücken immer mehr in den Fokus der Anleger. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass das Unternehmen in der Zukunft Folgeaufträge erhalten könnte.

Außerdem sind die fundamentalen Daten der vergangenen 5 Jahre solide. Hier konnte das Unternehmen ansehnlich und konstant wachsen, sodass keine Verluste mehr ausgewiesen wurden. Sollte sich der Trend fortsetzten, könnte das Unternehmen auf lange Sicht profitabel wirtschaften. Analysten zufolge könnten Kursrückgänge als Einstieg genutzt werden.

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