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Deutsche Bank und Commerzbank Aktie: Er will sich doch nur informieren!?

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Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat wiederholt die Gerüchte um eine mögliche Deutsche Bank-Fusion mit der Commerzbank genährt. Am Mittwoch geriet der Politiker deshalb im Rahmen des Haushaltsausschusses des Bundestages unter Druck, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete.

Kritik von Opposition und Koalitionspartner

Demnach hat Scholz im Ausschuss konkrete Anfragen insbesondere von FDP, Grünen und AfD blockiert. „Olaf Scholz hat heute leider wieder gemauert“, fasste der Grünen-Politiker Sven-Christian Kindler gegenüber Reuters zusammen. „Wir werden das Olaf Scholz nicht durchgehen lassen.“ Scholz hatte am Montag erstmalig bestätigt, dass es im Ministerium Gespräche über die Lage der beiden Geldhäuser gebe. „Die Bundesregierung ist ein fairer Begleiter von privatwirtschaftlichen Diskussionen“, hatte der Minister konstatiert.

Neben der Opposition gab es am Mittwoch auch deutliche Kritik vom Koalitionspartner. So forderte Hans Michelbach (CSU) von Scholz nicht nur Klarheit, sondern stellte sich auch gegen einen Zusammenschluss der beiden größten deutschen Geschäftsbanken. „Der Bundesfinanzminister muss die Spekulationen durch eine klare Aussage beenden“, forderte Michelbach im Gespräch mit Reuters. Der Nutzen einer solchen Bankenfusion sei begrenzt, gleichzeitig seien die Risiken hoch. „Beide Banken müssen sich auf die aktuellen und künftigen Herausforderungen konzentrieren und die eigenen Wachstumschancen offensiv wahrnehmen.“

Teilnehmerangaben – Scholz redet eigenen Einfluss herunter

Laut Reuters ließ Scholz auch am Mittwoch erneut offen, welche Rolle sein Ministerium nun spielt. Teilnehmern zufolge verwies der Finanzminister allerdings darauf, dass er sich immer wieder mit Vertretern sämtlicher Banken treffe – „zu Gesprächsterminen, am Rande von Veranstaltungen, bei vielen Gelegenheiten“, wie es hieß. Dort frage er dann immer: „Wie geht es Ihrer Firma?“ Hierbei gehe es ausschließlich darum, die Situation zu verstehen und nicht um eine konkrete Begleitung der Geschäftspolitik.

Auch den 15-Prozent-Anteil, welcher der Bund an der Commerzbank hält, sehe er als Finanz- und nicht als unternehmerische Beteiligung, betonte Scholz laut den Angaben der Teilnehmer. Das Bundeskabinett habe sich deshalb keine Meinung zu einer potenziellen Deutsche Bank/Commerzbank-Fusion gebildet.

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lauft so weit ihr könnt von dieser Aktie!!!
telev1  @Dicki1 06:04
positiv haben wir hier alle angefangen. ;)
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