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Deutsche Bank: Gute News trotz massiver Verluste?

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Die Deutsche Bank geht mit einem massiven Verlust aus dem Jahr 2019. Der Verlust ist fast vollständig auf den Umbau der Bank zurückzuführen. Interessanterweise ist der Kurs der Bankaktie heute auch extrem angestiegen und hat sich damit vom DAX abgesetzt, der sichtbar im Minus notierte. Das Geschäft in der Kernbank hat sich auch in diesem Jahr stabilisiert und gewinnt endlich wieder an Dynamik. Es zeigen sich im vierten Quartal deutliche Fortschritte beim Umbau. Dies stimmt wohl auch die Anleger optimistisch. Charttechnisch wurde mit dem Anstieg heute auf jeden Fall ein Meilenstein erreicht. Der Kurs konnte endlich nach oben ausbrechen.

Kernbank mit höherem Gewinn

Die Deutsche Bank erreichte im Jahr 2019 alle Finanzziele und übertraf einige sogar. Das heißt auch, dass die Bank mit dem strategischen Umbau gut vorankommen. Am 7. Juli 2019 gaben sie bekannt, dass der Vorsteuerverlust 2,6 Milliarden Euro betrug, „darin enthalten sind die Umbaukosten, Wertberichtigungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und Aufwendungen für Restrukturierung und Abfindungen“, wie die Bank schreibt.

Kernbank-Geschäft gewinnt an Dynamik

Aktionäre interessiert die Zukunft und diesbezüglich hatte die Deutsche Bank durchaus positive Entwicklungen zu vermelden: „Die Kernbank, die alle Bereiche außer der Abbaueinheit CRU umfasst, hat 2019 einen Gewinn vor Steuern von 543 Millionen Euro erzielt. Die Erträge der Kernbank beliefen sich auf 23,0 Milliarden Euro, ein Rückgang um 2 % gegenüber dem Vorjahr. Abzüglich der Sondereffekte waren die Erträge stabil – trotz des schwierigen Zinsumfelds und unsicherer Perspektiven für die Weltwirtschaft.“

Was die Bilanz trübte, waren vor allem die Altlasten, die das Kreditinstitut mit sich herumschleppt: „Die Abbaueinheit CRU verzeichnete einen Verlust vor Steuern von 856 Millionen Euro im vierten Quartal und von 3,2 Milliarden Euro im Gesamtjahr. Hauptgrund für dieses Ergebnis waren sowohl Kosten als auch der Wegfall von Erträgen aus nicht fortgeführten Geschäftsfeldern. Mit dem Abbau der Verschuldungsposition und der risikogewichteten Aktiva ist die Bank bis zum Jahresende 2019 schneller vorangekommen als geplant.“ Dies ist in jedem Fall positiv zu sehen. Umso schneller man hier vorankommt, umso eher kann der Neubeginn der Bank starten.

Kostenziele erreicht

Die zinsunabhängigen Aufwendungen zeigten eine Zunahme von 7 %. Im abgelaufenen Jahr lagen diese bei 21,5 Milliarden Euro und im Jahr 2019 bei 25,1 Milliarden Euro. In allen wichtigen Kostenkategorien erzielte die Bank Einsparungen, lediglich die IT-Kosten blieben unverändert. Insbesondere beim personellen Umbau ging es schneller voran als gedacht: „Die Personalkosten gingen sowohl im vierten Quartal als auch im Gesamtjahr zurück. Zum Teil ist dies auf den Abbau von über 4.100 Vollzeitstellen im Jahresverlauf 2019 zurückzuführen. Zum Jahresende betrug die Zahl der Mitarbeiter 87.597 und erfüllte damit das bereits früher bekanntgegebene Ziel von <90.000.“

Segmentergebnisse

Im vierten Quartal sehen wir bei der Unternehmerbank Erträge von 1,3 Milliarden Euro, die Investmentbank erzielte einen Anstieg von 13 % gegenüber dem Vorjahr mit 1,5 Milliarden Euro. Die Privatkundenbank erlitt einen Rückgang und hat Erträge von 2,0 Milliarden Euro am Ende erreicht. Das Asset Management sticht positiv heraus, dort wurden Erträge in Höhe von 671 Millionen Euro erreicht, der Anstieg in diesem Bereich betrug demnach 31 % im Jahresvergleich.

Die Verschuldungsposition

Sie betrug zum Ende des vierten Quartals 127 Milliarden Euro. Hauptgrund dafür war der Bilanzabbau im Aktiengeschäft. Die Verschuldungsposition hat sich um mehr als 50 % reduziert gegenüber dem Jahr 2018, dort lag sie noch bei 281 Milliarden Euro.

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vor dem blonden Donald ! in der "Schnupfentabelle ganz klarer Spitzenreiter mit explosiosartiger Ve
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hat eine Berechnung für den Verlauf der Corona Pandemie in Deutschland erstellt: https://www.n-tv.d
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läßt Du uns nun teilhaben an Deiner Coschmerzbank Pute ? WKN ? Du Schwätzer...............
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