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Deutsche Bank dementiert Gerüchte!

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Deutsche Bank wiegelt ab: Nachdem die Nachrichtenagentur Bloomberg zuvor über radikale Stellenreduzierungen in den USA berichtet hatte, dementierte das Frankfurter Geldhaus nun den Bericht, so die Stellungnahme des Konzerns am Dienstagabend. Dies teilte Reuters am Mittwoch mit.

Um was geht es? Bloomberg hatte kürzlich unter Berufung auf Insiderinformationen berichtet, dass die Deutsche Bank einen massiven Stellenabbau von etwa 20 Prozent in den Vereinigten Staaten erwäge. Laut der Agentur dürfte das Institut hierbei bald eine Entscheidung treffen. Allerdings, so hieß es weiter, könnte der Arbeitsplatzabbau auch geringer ausfallen. Nun reagierte das Geldinstitut auf den Medienbericht offenbar mit einem Dementi und ließ verlauten, dass es solche radikalen Pläne nicht gebe.

Investmentbanking in den USA soll zurechtgestutzt werden

Tatsächlich hatte der neue Boss des Dax-Konzerns, Christian Sewing, bereits kurz nach Amtsübernahme verkündet, das seit Längerem unter Druck stehende Geschäft im Bereich des Investmentbankings in den USA zu verkleinern. Das Investmentbanking war in den letzten Jahren im Vergleich zu den großen Wall Street-Häusern zunehmend ins Hintertreffen geraten und musste erhebliche Ertragsrückgänge verzeichnen.

Deutsche Bank will Büro an Wall Street aufgeben

Erst kürzlich wurde bekannt, dass die Frankfurter Bank vorhabe, ihre nordamerikanische Zentrale an der Wall Street aufzugeben. Im Zuge des symbolträchtigen Schritts will das Geldhaus vom wichtigen US-Finanzzentrum in das kleinere „Time Warner-Gebäude“ umziehen und hierbei gleichzeitig eine 30-prozentige Reduzierung der Bürofläche erreichen. Der Standortwechsel soll im dritten Jahresviertel 2021 anlaufen.

Ein Beitrag von Marco Schnepf

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