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Deutsche Bank Aktie: Hochspannung vor Donnerstag! Neue Zahlen…

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Die Deutsche Bank ist am Montag mit einem kleinen Minus in den Handel eingestiegen, wobei Hochspannung vor dem Donnerstag herrscht. Dann wird die Deutsche Bank Zahlen zum Jahr 2019 vorlegen, die tief blicken lassen. Ist der Aufwärtstrend der vergangenen Wochen gerechtfertigt? Die Spannung steigt zudem hinsichtlich der Aufgaben für den früheren SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel. Der wechselt in den Aufsichtsrat und soll offenbar vor allem – auch – im Streit um Bonuszahlungen vermitteln.

Die Börse ist gespannt

Das Zahlenwerk jedenfalls wird spannend. Im vergangenen Jahr hat der damals neue CEO Christian Sewing damit begonnen, das Geldinstitut zu sanieren. Anfangs zweifelten Analysten daran, dass dies gelingen könnte. Jetzt sollen sich die ersten Ergebnisse zeigen.

Der Markt erwartet von den Zahlen am Donnerstag den Ausweis eines schweren Verlustes in Höhe von gut 5 Milliarden Euro. Dies wiederum ist an sich eine Steilvorlage für die Händler auf dem Parkett, denn der Vorstand kann fast nur positiv überraschen. Wichtig wird es sein, die Ertragslage in den Griff zu bekommen.

2019 sollen die Erträge nach den vorliegenden Schätzungen auf gut 23 Milliarden Euro summierbar sein. Diese Zahl gilt es, in den kommenden Jahren zu schlagen. Der Vorstand hatte für das Jahr 2022 einen Ertrag in Höhe von 24,5 Milliarden Euro jährlich avisiert. Gelingt es, im Ausblick auf 2020 diesen Entwicklungspfad aufzuzeigen, dürfte dies nach Meinung von Beobachtern die Stimmung zunächst ansteigen lassen.

Neben der Ertragslage ist die Entwicklung der Rendite einer der Knackpunkte für die Präsentation. Die Rendite auf das „materielle Eigenkapital“ soll laut CEO Sewing bis Ende 2022 auf gut 8 % steigen. Auch hier stellt sich die Frage, ob die Prognose diesen Entwicklungspfad schon aufzeigen kann.

Strategische Bedeutung hat zudem die Frage, ob die neu ausgerufene Fokussierung auf das Privatkundengeschäft gegenüber dem Investmentbanking erste Früchte trägt. Noch 2018 waren die Gewinne in diesem Segment mit 621 Millionen Euro deutlich höher, als sie es 2019 gewesen sein werden. Analysten erwarten lediglich einen kleinen Vorsteuergewinn in Höhe von 7 Millionen Euro. Hier wird die Prognose für das Jahr 2020 die Stimmung nachhaltig beeinflussen. Auch das Unternehmens-Kreditgeschäft sowie das „Asset-Management“ stehen im Fokus der Analysten.

Das Investmentbanking wird vor dem Hintergrund der erwartbare schwächeren Zahlen für das Privatkundensegment 2019 demnach zu einem wichtigen Baustein für das Ergebnis 2019. Für dieses Geschäftssegment, das an sich einen kleineren Anteil zum Unternehmensergebnis beitragen sollte, erwarten Analysten nun Einnahmen in Höhe von 5,4 Milliarden Euro. 2018 sind dies noch 5,6 Milliarden Euro gewesen. Der Gewinn vor Steuern in diesem Segment wird den Schätzungen zufolge von 872 Millionen Euro im Jahr 2018 auf nunmehr 470 Millionen Euro sinken.

Demnach wird auch die Prognose für das Geschäftssegment „Investmentbanking“ über das Wohl und Wehe der Aufnahme der Zahlen am Donnerstag entscheiden. Zudem bleibt noch eine wichtige Frage offen: Die Boni des Vorstandes sind umstritten. Da das gesamte Unternehmen einen Verlust erwirtschaften wird, erwarten der Markt bzw. Eigentümer der Bank möglicherweise eine entsprechenden Beitrag des Vorstands und ggf. den Verzicht auf die Boni. Sigmar Gabriel könnte als neuer Aufsichtsrat mit der Erfahrung als Außenminister und damit der diplomatischen Dauerschulung hier als Retter fungieren. Wichtig dürfte vor allem die Kommunikation der Öffentlichkeit und den Eigentümern gegenüber sein.

Der Markt zeigt sich derzeit noch abwartend. Die Aktie ist in den vergangenen vier Wochen mit einem Plus von 12,3 % überdurchschnittlich gestiegen. Über das vergangene Jahr betrachtet summiert sich der Verlust auf minimal 1 %. Insofern ist zumindest der langfristige Abwärtstrend beendet worden.

Gelingt es in den kommenden Tagen – vor allem im Umfeld der Präsentation der Zahlen -, die Marke von 8 Euro nach oben zu durchkreuzen, dürfte es mangels weiterer Hindernisse sogar auf 9 Euro – mindestens – gehen können.

Technische Analysten sprechen angesichts der überkreuzten 200-, 100- und 38-Tage-Linie  ohnehin von einem technischen Aufwärtstrend. Der steht sogar auf recht sicheren Beinen. Der Vorsprung auf einen Wechsel in den technischen Abwärtstrend wird mit 10 % taxiert. Der Markt ist also gelassen, auch vor der Präsentation der Deutsche Bank Zahlen.

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Liebe alle, wenn die volkswirtschaftliche Nachfrage einbricht, was ich nicht für unmöglich halte, w
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