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Der starke Goldpreisanstieg führte in 2019 zu einem leichten Rückgang der Goldnachfrage

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Im vierten Quartal 2019 fiel die weltweite Goldnachfrage um 19% gegenüber dem Vorjahr auf 1.045,2 Tonnen.

Der Rückgang erklärt sich vor allem durch eine verminderte Goldschmuck- und Barrennachfrage (insbesondere aus China und Indien).

Es war wohl der starke Goldpreisanstieg, der die Goldschmucknachfrage merklich verringerte. Im vierten Quartal 2019 fiel sie um 10% J/J auf 584,5 Tonnen – den niedrigsten Stand seit 2011. Vor allem in China (-10% J/J) und Indien (-17% J/J) war die Schmuckgoldnachfrage rückläufig.

Die Goldnachfrage der Exchange Traded Funds (ETFs) erreichte kurzfristig einen Rekordwert von 2.905,9 Tonnen in Q4 2019; die ETF-Zuflüsse verlangsamten sich jedoch in diesem Quartal auf 26,8 Tonnen.

Die Zentralbanken kauften 109,6 Tonnen, das war ein Rückgang von 34% J/J – wobei zu beachten ist, dass im Vorjahresquartal die Goldkäufe der Zentralbanken besonders hoch ausfielen.

Die Goldmenge, die für Technologiezwecke nachgefragt wurde, stieg um 1% J/J auf 68,2 Tonnen, insbesondere angetrieben durch die Installation der 5G-Technik.

Zum Goldangebot: Die Neuproduktion in Q4 2019 fiel um 2% auf 889,5 Tonnen. Recycle-Gold stieg um 16% J/J auf 335 Tonnen.

Für das Gesamtjahr 2019 ergaben sich die folgenden Änderungen:

Die gesamte Goldnachfrage ging um 1% J/J zurück und erreichte 4.355,7 Tonnen. Die Goldnachfrage für Schmuckzwecke fiel um 6% J/J (China: -7% J/J, Indien: -6% J/J). Die Gold-Investmentnachfrage legte um 9% J/J zu (Barren und Münzen: -20% J/J, ETFs: +426% J/J). Die Zentralbanken verringerten ihre Goldnachfrage um 1% J/J, während die Goldnachfrage für Industriezwecke um 2% J/J zurückging. Da Goldangebot nahm insgesamt um 2% /J/J zu (Minenproduktion: -1% J/J, Recycle-Gold: +11% J/J).

Zusammenfassung: Der Goldmarkt ist im Aufwind. Die preissensible Nachfrage hinkt jedoch der Entwicklung noch etwas hinterher, dürfte jedoch in den kommenden Quartalen weiter anziehen. Der Erwerb von Gold über ETFs liegt im Trend und wird vermutlich weiter zunehmen. In einem Umfeld extrem niedriger Zinsen und steigender Risikolage an den Finanzmärkten wird Gold zusehends attraktiver – vor allem auch für institutionelle Anleger.

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hörte ich gerade dass die Arbeitslosigkeit durch Corona geradezu explodiert ist - Der höchste Stand
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