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Der nächste Super-Boom kann kommen…

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Liebe Leser,

der Sommer scheint in diesen Tagen bald sein Ende zu nehmen. Der Herbst wiederum ist der Sommer für uns Börsianer. Während im September in der Regel noch Trübsal geblasen wird, dürfte es im Herbst und Winter nach allen Regeln der statistischen Wahrscheinlichkeit deutlich bergauf gehen. Die Zyklik liefert uns seit Jahren solche Erkenntnisse und Belege.

Politik nicht zu sehr beachten

Auch wir als Börsianer sind derzeit stets von den politischen Ereignissen umgeben. Trump im Iran, Trump im Kampf gegen chinesische Produkte, Trump im Kampf gegen die US-Zentralbank Fed. Zudem tobt die Entscheidungsschlacht um den Brexit.

Unter dem Strich aber sieht das bisherige Jahr recht gut aus. Und diese recht gute Stimmung will ich nutzen, um auch einmal für Investitionen kurz vor Beginn des vierten Quartals zu werben. Insbesondere im Biotechnologie-Sektor sehe ich wieder und eigentlich immer noch herausragende Chancen.

Die harten Fakten sprechen dafür, dass wir vielleicht einiges zu pessimistisch sehen.

Starke Entwicklung an den Börsen

  • Der TecDax liegt in den vergangenen sechs Monaten schon wieder mit 5 % vorne.
  • Der MDax schaffte ein Plus von 4,6 %
  • Der S&P 500 liegt ebenfalls 3,6 % vorne.
  • Der Euro Stoxx 50 hat fast 3 % aufgesattelt
  • Der Dax schaffte bis dato ein Plus von 2,5 %
  • Der Dow Jones ist noch immer mit fast 1 % im Plus
  • Und nur der Nikkei sowie der österreichische Index ATX haben ungefähr 5 % Minus erwirtschaftet.

Die Börse also hat allem großen Pessimismus selbst über den Sommer hinweg getrotzt. Und jetzt gibt es zahlreiche Punkte, die uns dennoch eine gute Zukunft verheißen:

  • Der Zins in den USA wird demnächst etwas gesenkt. Dabei wird die Fed das Augenmaß wie zuletzt behalten, als es lediglich um 0,25 Prozentpunkte nach unten ging.
  • Die offizielle Inflationsrate in den USA liegt bei allenfalls knapp 2 % (im Jahresmittel). Dies ist aus Sicht von Volkswirten fast Idealmaß für die Wirtschaftsentwicklung.
  • Das Bruttoinlandsprodukt liegt bei 2,0 %.
  • Die Arbeitsmarktdaten der größten und bedeutendsten Volkswirtschaft der Welt zeigen im langfristigen Vergleich seit 1980 den niedrigsten Stand überhaupt an, wenngleich die Statistik nicht exakt 1:1 korrekte Daten liefern muss – die Politik ändert stets einige kleine Stellschrauben. Dennoch: Werfen Sie einen Blick auf dieses Bild.

Die US-Wirtschaft: stärker als gedacht – sichtbar an den Arbeitsmarktdaten

Quelle: www.fred.stlouisfed.org

  • In Deutschland oder in der Euro-Zone rechnen wir inzwischen mit einer wirtschaftlichen Rezession. Dafür müssen definitionsgemäß die Quartalszahlen zweimal hintereinander einen Wachstumsrückgang aufweisen. Dies wird Ende September passieren bzw. Anfang Oktober verkündet. Nur sind die Zahlen allenfalls „minimal“ schlecht. Die „Rezession“ bewegt sich um den 0%-Punkt herum.
  • Die Zinsen in der Euro-Zone werden im September bereits leicht gesenkt. Ohnehin befinden wir uns auf einem sehr niedrigen Niveau, Banken stellen ihren Kunden bereits teils Negativzinsen in Rechnung. Dennoch sind die Vorzeichen für eine große Rezession nicht gegeben.

Keine große Rezession – das Bild in der Euro-Zone

Quelle: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/KfW-Research/Themenseite-Konjunktur.html

Diese Daten sind keineswegs in Stein gemeißelt: Aber in der gesamten Euro-Zone wird die Wirtschaft aller aktuellen Voraussicht nach nicht in einen Abschwung geraten. Das Wirtschaftswachstum wird deutlich geringer ausfallen (2019) als im langjährigen Mittel. Es wird aber nicht das negative Niveau der Jahre 2012 und 2013 erreichen. Und schon damals reagierten die Börsen kurzfristig zwar verschnupft, sind dann allerdings mittelfristig schnell wieder angestiegen. Die Gefahr deutlich sinkender Börsenkurse ist jedenfalls aus volkswirtschaftlicher Sicht derzeit nicht gegeben.

Risiken bleiben…

Selbstverständlich bleiben Risiken. Die Zukunft ist nach einem Wort von Mark Twain „immer unsicher, vor allem bezogen auf die Zukunft“. Es kann also passieren, dass Donald Trump am Ende den Irak doch unterschätzt und es zu militärischen Auseinandersetzungen kommen wird. Es kann sein, dass die Ölversorgung geringer wird, die Kosten explodieren und die Gewinne von Unternehmen schmelzen werden.

Die chinesische Wirtschaft könnte vom aktuellen Wachstumsniveau in Höhe von etwa 6 % jährlich plötzlich extrem schrumpfen, weil die Bankenkrise dort nicht mehr aufzuhalten ist. Banken in China gelten teils als weit überschuldet.

Das alles sind Konjunktive, denn gerade die Wirtschaft lebt am Ende nicht nur von den harten Rahmenbedingungen, sondern auch von der Stimmung, den Erwartungen und daraus folgenden Verhaltensweisen. Wir können uns als im Wesentlichen nur an den vorliegenden volkswirtschaften Daten orientieren.

Mein Zwischenfazit: Ich rechne mit einer wirtschaftlichen Delle, allerdings nicht mit einem Crash, der die Börsen insgesamt in den Abgrund ziehen würde. Deshalb sind einzelne Segmente wie etwa die Biotechnologie besonders im Vorteil – hier ist die Abhängigkeit von der konjunkturellen Stimmung nicht ganz so groß.

Die Zyklik hilft….

Und deshalb komme ich vorab noch einmal auf die Zyklik zurück, die uns erwiesenermaßen in diesen Tagen und Wochen helfen kann. Im Oktober wird es an den Märkten zumindest erfahrungsgemäß einen positiven Schub geben.

Vorjahr vor US-Präsidentschaftswahlen – Der Verlauf von 1900 bis 2015….

Quelle: www.seasonalcharts.de

Der Chart zeigt, dass die Börsen vor allem im Jahr vor einer US-Präsidentschaftswahl stark steigen („Pre-Election“). So auch in diesem Jahr – der Anstieg vollzieht sich langfristig typischerweise bis zum Sommerbeginn, dann gibt es Schwächen, um schließlich im letzten Quartal wieder anzuziehen. Dies verspricht übrigens auch für das Wahljahr selbst einen am Ende relativ starken Verlauf.

Fazit: Halten wir fest, dass nicht viel dagegen spricht, in den kommenden Monaten so wie oft im Oktober bis Jahresanfang 2020 steigende Kurse zu erleben. Und hier konzentriere ich mich besonders auf den bevorzugten Sektor, die „Biotechnologie“.

Biotechnologie-Sektor in Deutschland: Sehr stark

Der Sektor insgesamt hat sich bereits als sehr stark erwiesen. Auch hier habe ich einmal einen 1-Jahres-Vergleich ausgewählt, der die Entwicklung verdeutlicht. Dabei konzentriere ich mich wie stets auf den deutschen Sektor.

Zum einen kennen wir die Unternehmen in Deutschland besser. Gerade in diesem Segment ist es wichtig, die Entwicklungen im Auge zu behalten – denn die Biotechnologie lebt von Forschungsergebnissen und von Zulassungsfragen. Zum anderen halte ich die Unternehmen einfach für lukrativer, da sie lange Zeit unentdeckt geblieben sind.

1-Jahres-Vergleich Dax-Biotechnologie-Werte, US-Biotechnologie-Werte

Quelle: www.boerse.de

Die Entwicklung des „DAXsubsector Biotechnology“ in den vergangenen 12 Monaten ist zwar nicht herausragend, aber nach den Börsendellen im Frühjahr noch immer positiv. Dies ist im Vergleich zu den US-Werten ein himmelweiter Unterschied.

Allerdings sehen die Daten in anderen Zeiträumen noch deutlich besser aus:

  • In den vergangenen sechs Monaten hat der Index ein Plus von 8,3 % geschafft.
  • Seit Jahresbeginn ging es insgesamt um 30,5 % nach oben
  • In den zurückliegenden drei Jahren hat der Index sogar 92 % Plus erwirtschafte
  • In 10 Jahren ging es insgesamt um 386 % nach oben
  • Und seit März 2008, dem Ausbruch der Finanzkrise, konnte der Index sogar um 407 % steigen.

Deshalb ist dieser Index, die Biotechnologie in Deutschland, weiterhin ausgesprochen lukrativ für Sie – und für mich.

Einzelauswahl

Dennoch gibt es leider keinen ETF, der den Index abbilden würde. Die Nachfrage ist einfach zu gering, weil die großen Medien sich weiterhin lieber mit den Indizes wie dem Dax oder den US-Indizes Dow Jones oder S&P 500 beschäftigen.

Deshalb empfehle ich oftmals einzelne Unternehmen oder sogar die verschiedenen Aktien einzelner Unternehmen aus diesem Index. Auch hier ein statistischer Vergleich für Sie.

Die Aktien sind in den vergangenen 12 Monaten wie so viele andere Unternehmen etwas unter die Räder gekommen. Dennoch haben einzelne Unternehmen wie Sartorius herausragende Ergebnisse erzielt. Sie sind weit überdurchschnittlich. Noch besser ist die Entwicklung bezogen auf die vergangenen drei Jahre, die eine härtere statistische Aussage erlauben. Dabei sind nur wenige (3!) Aktien insgesamt im roten Bereich.

Zu den schwächeren Aktien zählt langfristig auch „Expedeon“, die aktuell in vielen Redaktionen als starke Aktie gehandelt wird. Ich konzentriere mich indes vor allem auf das Unternehmen „Sartorius“. Dieses Unternehmen liefert zwei Aktiengattungen: Die Vorzugsaktie ohne Stimmrechte auf der Hauptversammlung und die Stammaktie. Beide Aktien sind herausragend gut verlaufe – sowohl kurzfristig wie auch mittelfristig und langfristig.

Da beide Aktien ohnehin einen starken Trend aufweisen, fällt mir die Wahl leicht: Die Vorzugsaktie läuft noch stärker – und auf Stimmrechte können Sie bei diesem Unternehmen verzichten.

Empfehlung: Sartorius Vz., ISIN: DE0007165631

Der Chart an sich spricht bereits für eine Investition in die Vorzugsaktie:

Beste Trend-Aktie: Sartorius Vz. ISIN: DE0007165631

Quelle: www.onvista.de

Im Vergleich zu den beiden Indizes, in denen Sartorius vertreten ist (MDax und TecDax) ging es auch zuletzt wieder stark nach oben. Die Aktie hat bezogen auf einen Zeitraum von drei Jahren ungefähr das 3-fache (TecDax) bzw. 6-fache (MDax) gebracht. Die nächsten Allzeithochs sind bereits in Greifweite.

Wie stark die Aktie ist, zeigt auch das sogenannte Renditedreieck. Hier werden die Einstiegs- und Ausstiegsjahre miteinander in Beziehung gesetzt. Das Dreieck zeigt die jährliche Rendite, wenn Sie zum Jahr x eingestiegen und zum Jahr Y ausgestiegen wären. Jede Kombination ist hier „grün“, also positiv.

Starke Ergebnisse im „Renditedreieck“

Quelle: www.boerse.de

Wirtschaftliche Ergebnisse stark

Das Unternehmen selbst beschreibt sich als „international führenden“ Labor- und Prozesstechnologie-Anbieter u.a. für den Biotechnologie-Bereich. Die Lösungen sollen qualitätskritische Prozesse im Labor „effizient realisieren“.

Sartorius ist sowohl in den USA, in Asien als auch bei uns in Europa mit Vertriebsniederlassungen oder Handelsvertretungen vertreten.

Aktuell sind die Prognosen für das laufende Jahr „gut“. Im ersten Halbjahr registrierte das Unternehmen eine hohe Nachfrage und erhöhte daraufhin die „Finanzprognose“ für dieses Geschäftsjahr. Der Umsatz soll statt zwischen 7 % und 11 % nun um 10 % bis 14 % steigen. Die EBITDA-Marge läge bei gut 27 %, also etwa einen halben Prozentpunkt mehr als 2018.

Wirtschaftliche Zahlen:

Deshalb halte ich die Aktie vor dem letzten Quartal dieses Jahres für herausragend gut.

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chacul  Bin 11. Jun
jetzt short an der 182€, ich rechne nun erstmal mit einer Verschnaufpause und einer Korrektur an die
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bei dem aktuellen Kurs.....
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Körnig  Robin 26. Feb
Ja, das sehe ich auch so
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