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Der Aufwärtsmarsch setzt sich fort

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Lieber Leser,

die Börsen sind weiterhin in Kauflaune. An den grundsätzlichen Argumenten für eine Investition an den Aktienmärkten hat sich aus meiner Sicht nichts geändert. Im Gegenteil: Den bisherigen Argumenten folgt ein weiteres Argument. Sie können auch in den Biotechnologie-Bereich hinein weiter investieren.

Handelsstreit schwächt sich ab

Das weitere Argument, von dem ich sprach, ist der Handelsstreit zwischen China und den USA. Dieser Handelsstreit mildert sich ab, es gibt Aussichten auf eine Teil-Einigung. Dies wiederum hat die Börsen zuletzt befeuert.

  • Zudem sind die Kurse nahe an den Allzeithochs. Dies gilt für gewöhnlich als gutes Zeichen im Kampf um einen nachhaltigen Ausbruch nach oben.
  • Die Zinsen bleiben niedrig bzw. sind in der vergangenen Woche in den USA sogar noch gesunken. Auch dies gilt als gutes Zeichen. Die EZB in der Euro-Zone wird mutmaßlich noch hinterherziehen – und dies sollte dann den endgültigen Ausbruch bestätigen.
  • Wir bleiben in der stärksten Phase des Jahres. Die Zyklik zeigt immer wieder, dass zum Jahresende die Nachfrage steigt und Aktien deshalb klar beste Chancen haben.

Vor diesem Hintergrund ist und bleibt der Biotechnologie-Bereich einer der Hauptfavoriten. Heute sehen wir uns meiner Vorstellung nach gleich mehrere gute Einstiegschancen an.

Die Schwankungsbreite spricht für die Börsen

Bevor wir in die Einzelanalyse steigen, sei jedoch noch einmal die Situation am Markt betont. Nicht nur, dass die Kurse langsam in Richtung Allzeithochs steigen, auch die Volatilität als Maß für die Schwankungsbreite der Werte schwächt sich ab. Dies wiederum reduziert das Risiko, das Sie als Investor eingehen müssten.

VDax: Starkes Zeichen im 3-Jahres-Vergleich….

Quelle: www.finanzen.net

Der VDax hat einen Wert von etwa 13,31 angenommen und signalisiert damit eine auch im historischen Vergleich niedrige Schwankungsbreite. Vor diesem Hintergrund lässt sich zumindest feststellen, dass der Markt ruhig und gelassen ist.

Der VDax zeigt die Erwartungen des Marktes hinsichtlich der Schwankungsbreite an.

Zudem ist auch der Dax selbst in guter – auch charttechnisch guter- Verfassung.

Dax: Im Aufwärtstrendkanal – und über der 200-Tage-Linie

Quelle: www.onvista.de und Eigenbearbeitung

Die Kurse des Index haben zuletzt den aktuellen Aufwärtstrendkanal bestätigt und konnten die Hürden in Höhe von 13.000 überwinden. Dabei ist auch die Hürde selbst klar übersprungen worden. Die Notierungen sind zudem im Aufwärtstrendkanal gut nach unten geschützt. Insofern ist der Dax, bemessen an den charttechnischen Signalen, in einer herausragend guten Verfassung. Es wäre nicht verwunderlich, wenn der Dax und mit ihm der Gesamtmarkt in den kommenden 6 Monaten im Herbst/Winter weitere 10 % bis 15 % aufsatteln würde.

Das Kursziel stellt sich damit Anfang November auf mehr als 14.000 Zähler ein. Davon sollte auch der Subsector Biotechnologie profitieren, der gleichfalls zurück im Aufwärtstrend ist.

Die Volatilität des Index ist bezogen auf einen Monat mit 30,5 % allerdings vergleichsweise hoch. Zudem ist die Volatilität bezogen auf ein Jahr mit 23 % zwar relativ deutlich niedriger, liegt allerdings noch immer deutlich über der des Dax. Dennoch: Die Chancen sind wieder klar besser geworden, meinen zahlreiche Analysten mit Blick auf die jüngste Kursentwicklung.

Dax Subsector Biotechnologie vs. Dax – 3-Jahres-Vergleich mit 200-Tage-Linie

Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung

Im Chart sehen Sie, dass der Index tendenziell ohnehin nach oben tendiert. Tatsächlich hat sich eine Unterstützungsgerade ausgebildet, die zumindest bei 690 Punkten eine langfristige Absicherung ergeben sollte. Auf der anderen Seite fehlen noch wenige Punkte, um über die Marke von 780 nach oben zu klettern. Würde dies gelingen, wären auch die langfristigen Hürden für den Index eindeutig überwunden. Damit würde der Kurs aus dem sehr langfristigen Dreieck nach oben ausweichen und mit aller Macht auf ein neues Allzeithoch zusteuern.

Kursziel sind demnach derzeit im ersten Schritt 858 Punkte vom 23. Juli 2019. Hier wäre das Allzeithoch erreicht und damit auch ein Gewinn von etwa 120 Punkten oder fast 17 % erreicht. Darüber sind keine nennenswerten Hürden mehr sichtbar, womit sich das Kursziel sehr langfristig sogar in Richtung von 1.000 Punkten verschiebt.

Nach unten bleibt der Index wie beschrieben relativ gut gesichert, weshalb aus charttechnischer Sicht ein positives Bild entsteht.

Technisch orientierte Analysten sind nicht ganz so optimistisch. Deren Expertise nach ist die Kurslinie derzeit im technischen Abwärtstrend. Noch immer ist der Wert vom GD200, dem langfristigen Trendindikator, einige Punkte entfernt. Gelänge es noch einmal, 5 % aufzusatteln, dann sollten die Notierungen allerdings auch aus der technischen Perspektive den Hausse-Modus erreichen. Dies wäre der Startschuss für eine neue, hier technisch bedingte Rallye.

Fonds kaufen…

Hintergrund dieser Annahme ist zudem der Umstand, dass dann Fonds damit beginnen, zu kaufen. Denn zahlreiche Fonds basieren auf technischen Algorithmen, die sich an Trend-Indikatoren wie hier orientieren. Deshalb wäre ein Wechsel in den technischen Aufwärtstrend aus Sicht der Analysten eine weitere Hilfe im Kampf um steigende Kurse.

Die besten Investments

Leider ist die Bankenlandschaft noch nicht in der Lage oder willens, beispielsweise einen ETF auf exakt diese Aktien aufzulegen. Biotechnologie ist zwar in der Szene ein Thema. Allerdings werden ETFs bzw. den zugrunde liegenden Indizes oftmals auch internationale Aktien beigemischt, die hier keine wesentliche Rolle spielen sollen.

Der besseren Kontrolle halber investiere ich in Deutschland und empfehle Ihnen, es ebenso zu machen. Daher gilt: Bleiben Sie im Biotechnologie-Bereich bei uns in Deutschland.

Starke Phase kommt…

Auch für diesen Sektor hat jetzt – mit etwas Verspätung gegenüber sonstigen Märkten – die stärkste Phase begonnen. Die Monatsergebnisse im langjährigen historischen Vergleich:

  • November: +1,46 %
  • Dezember: +1,14 %
  • Januar: +3,7 %
  • Februar: + 3,4 %
  • März: -0,9 %
  • April: + 2,7 %
  • Mai: +0,9 %
  • Juni: + 0,2 %
  • Juli: + 2,0 %
  • August: + 0,6 %
  • September: + 0,6 %
  • Oktober: .- 1,2 %

Genau jetzt dürfte also statistisch betrachtet die stärkste Zeit des Jahres folgen – mit dem Hochpunkt im Januar und Februar.

Niedrige Verlustwahrscheinlichkeit

Bevor Sie investieren, fragen Sie sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nach der Sicherheit der Ergebnisse. Die vergangenen Jahre haben belegt, dass der Index und damit der ganze Bereich unter dem Strich in der Regel positive Ergebnisse schaffen. Hier die Werte:

  • 2003 +46 %
  • 2004: -0,4 %
  • 2005: + 21 %
  • 2006: +19 %
  • 2007: -5,1 %
  • 2008: -17,3 %
  • 2009: +21 %
  • 2010: -3,9 %
  • 2011: -21,6 %
  • 2012: +37,1 %
  • 2013: +38,1 %
  • 2014: +25,6 %
  • 2015: +31 %
  • 2016: +7,6 %
  • 2017: +15,5 %
  • 2018: +14,3 %
  • 2019: bislang +16,3 %

Das bedeutet zusammengefasst, dass der Index in 17 Jahren inklusive des laufenden starken Geschäftsjahres 5mal ein Minus eingefahren hat, wobei das Ergebnis 2004 nur denkbar knapp unter die 0-Linie fiel. Das wiederum bedeutet, die Verlustwahrscheinlichkeit liegt statistisch betrachtet bei weniger als 30 %.

Dies ergibt eine Rendite – ohne die allerdings oft nicht gezahlten Dividenden – in Höhe von 11,84 % jährlich. Damit übertrifft der Index auch die großen Indizes und ist sowohl hinsichtlich der Schwankungsanfälligkeit (Sicherheit) wie auch der Rendite die bessere Wahl gewesen. Insofern gibt es kaum Gründe, die gegen ein Investment sprechen – mit Ausnahme des genannten Umstands, dass es keinen geeigneten ETF gibt.

Renditedreieck belegt: Gesunde Stärke…

Wie stark der Index sein kann, habe ich an dieser Stelle schon einige Male mit dem sogenannten Rendite-Dreieck gezeigt. Dabei werden verschiedene Ein- und Ausstiegszeitpunkte (Jahre) kombiniert und der Effekt auf die Rendite gezeigt.

Quelle: www.boerse.de

Das heißt hier, dass etwa ein Einstieg im Jahr 2014 und ein Verkauf im Jahr 2018 zu einer Rendite von 21,5 % jährlich geführt hätten. Insgesamt zeigen die Daten, dass jedes Einstiegsjahr -dann jeweils im Schnitt kombiniert über die verschiedenen Ausstiegsjahre – zu einem Gewinn geführt hätte. Wer 2005 investierte, konnte (siehe waagerechte Daten) im Durchschnitt eine jährliche Rendite von 6,4 % erwirtschaften, obwohl kurze Zeit später die Finanzkrise die Kurse an den Börsen regelrecht zertrümmerte.

Insgesamt sieht es für Investoren langfristig im Index gut aus. Deshalb können Sie auch in die einzelnen Werte investieren.

Enthaltene Werte sind stark…

Die Kursentwicklung der vergangenen 14 Tage ist vergleichsweise positiv. Dabei stach besonders Qiagen hervor, aber auch die von mir hier zuletzt empfohlene „Evotec“. Überraschend nach vorne kam auch die „Expedeon“, die ich allerdings wegen schwacher Ergebnisse über längere Zeiträume ausklammern würde.

Das Bild in den vergangenen drei Jahren verschiebt sich bereits deutlich. Hier ist die ohnehin starke „Evotec“ Spitzenreiter. Die beiden Aktien von „Sartorius“ sind gleichfalls stark, wobei auch „Morphosys“ den Aufwärtstrend unter Beweis stellen kann.

Die Charts der betreffenden Aktien über die vergangenen sechs Monate zeigen durchgehend noch Aufwärtspotenzial. Letztlich halte ich alle vier Aktien aus drei Unternehmen für einen „Kauf“.

Evotec: Entwicklung seit Jahresanfang – 20 Euro als neue Untergrenze – Potenzial bis 25 Euro

Sartorius Vz.: Entwicklung seit Jahresanfang – Kursziel 200 – abgesichert bei 160 Euro

Sartorius: Entwicklung seit Jahresanfang – Kursziel 180 Euro – abgesichert bei 145 Euro

Morphosys: Entwicklung seit Jahresanfang – Kursziel: 130 Euro – abgesichert bei 95 Euro

Quelle: www.onvista.de

Bei Investitionen in vier Aktien ist zudem die Sicherheit recht groß. Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg.

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Short-Attacke war das heute keine. CRV bei 19€ ist anscheinend im aktuellen Marktumfeld einfach zu a
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... blieb die Apokalypse heute aus :)
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Performance Evotec SE

1W1M3MYTD1Y3Y
20,49 EUR19,76 EUR24,42 EUR23,69 EUR23,69 EUR23,69 EUR
-1,30 EUR-0,57 EUR-5,23 EUR-4,50 EUR-4,50 EUR-4,50 EUR



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