DeFi-Hype in vollem Gange – diese Coins/Tokens jetzt ins Auge fassen!

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Aktuell gibt es an den Krypto-Märkten einen DeFi-Hype. „DeFi? Was soll das denn schon wieder sein“, werden sich viele von Ihnen nun fragen. Nun, die Antwort ist prinzipiell recht einfach. Denn DeFi steht schlicht und einfach für Decentralized Finance und beschreibt ein Ökosystem im Blockchain-Bereich auf Basis von Smart Contracts.

Zwar gibt es inzwischen mit Ethereum (ETH), Cardano (ADA), EOS, Tezos (XTZ), NEO oder Ontology (ONT) – um nur einige der größten zu nennen – zahlreiche Kryptowährungen mit Smart Contract-Funktionen. Aber die bedeutendste und damit wichtigste war, ist und bleibt eben doch Ethereum (ETH). Insofern erklärt der DeFi-Hype die sehr positive Kursentwicklung des Ether zuletzt auch ganz gut.

Der Code ist Gesetz, aber das Gesetz kann fehlerhaft umgesetzt worden sein

Aber kommen wir zurück zum Thema DeFi! Denn wichtig an den Smart Contracts ist, dass mit ihrer Hilfe dezentrale Applikationen, sogenannte DApps, entwickelt werden können – auch und besonders solche, die speziell auf den Finanzsektor zugeschnitten sind. Darüber hinaus ist wichtig, dass nach einer Implementierung auf der Blockchain eine DApp dezentral und unabhängig läuft – der Code ist also Gesetz.

Ein Problem gibt es dabei aber doch. Denn DApps werden letztlich von menschlichen Entwicklern programmiert – und bekanntlich sitzt der größte Bug immer vor dem Bildschirm. Nicht umsonst gibt es ja in viele großen Anwendungen immer wieder Fehler, die dann mit entsprechenden Updates behoben werden müssen. Somit mag der Code ja Gesetz sein, das Gesetz kann aber fehlerhaft umgesetzt worden sein!

Smart Contracts benötigen zusätzliche Informationen (von außen)…

Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei einem Smart Contract um einen intelligenten Vertrag. Dies bedeutet letztlich nichts anderes, wie das es sich bei dem Vertrag um ein kleines Programm handelt, dass je nach Bedingung ausgeführt wird. Beispielsweise wäre es mit Hilfe von Smart Contracts bekanntlich möglich eine völlig autonome Autovermietung zu betreiben.

Denn nur wenn der Kunde (in Form einer entsprechenden Kryptowährung) bezahlt hat, wird das Auto (per Internet) freigegeben und er kann es benutzen. Grundsätzlich ist das für den Normalfall sehr einfach umzusetzen. Wenn <bezahlt>, dann <Zündschloss freigeben>, Sonst <Nicht>. Aber was ist nun, wenn ein Kunde mit seinem Mietwagen einen Unfall baut?

Dann müsste das Auto, bis zur vollständigen Reparatur, komplett aus der Datenbank der verfügbaren Autos herausgenommen werden. Dies aber wäre eine Zusatzinformation von außen. Wie können solche Zusatzinformationen jetzt aber in eine bestehende Blockchain eingeführt werden? Das ist die große Frage und auch darauf wurde längst eine Antwort gefunden, nämlich die Oracles.

Was sind denn Oracles nun schon wieder?

Nun, Oracles sind quasi Agenten, die solche externen Daten auf eine Blockchain bringen. Das Problem dabei ist nur, dass Oracles damit eigentlich dem Grundkonzept der Blockchain, die nämlich darauf ausgelegt ist, einen Konsens unter den Teilnehmern eines Netzwerks zu finden, widerspricht. Zwar sind die entsprechenden Informationen in der Regel verifizierbar, dennoch muss man dabei einer dritten Partei vertrauen.

Sie können sich vorstellen, dass Oracles daher in der Krypto-Community schon seit jeher umstritten sind und kontrovers diskutiert werden. Dennoch gab und gibt es Projekte, die sich genau auf Oracles fokussieren. Das bekannteste, wichtigste und inzwischen mit weitem Abstand größte ist dabei Chainlink (LINK). Doch aufgrund des großen Erfolgs gibt es mittlerweile natürlich zahlreiche Wettbewerber.

Setzen Sie auf Krypto-Projekte, die sich auf Oracles konzentrieren!

Folglich ergibt es durchaus einen Sinn, wenn Sie sich mal anschauen, welche Krypto-Projekte sich mit Oracles befassen. Chainlink (LINK) habe ich Ihnen ja bereits genannt, es gibt jedoch weitere. So haben wir in meinem Krypto-Service zuletzt einen Token gekauft, der nach einer Mega-Kursrally zuletzt inzwischen ebenfalls unter den Top100-Kryptowährungen bei CoinMarketCap gelistet wird.

Das Gute: Während Chainlink (LINK) bereits eine Marktkapitalisierung von fast 3,5 Milliarden US-Dollar aufweist, liegt die Market Cap. dieses Tokens gerade mal bei etwas über 100 Millionen US-Dollar. Ferner stehen namhafte Venture Capital-Geber aus dem Silicon Valley hinter diesem Projekt. Meines Erachtens die Zutaten, um hier auf Sicht eines Jahres möglicherweise einen Tenbagger im Krypto-Portfolio zu haben!



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