DeFi – das wird gigantisch, aber…

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Ich habe in diesem Newsletter bereits zuletzt das Thema Decentralized Finance, kurz: DeFi, besprochen. Kurz zur Rekapitulation: Unter DeFi versteht man blockchainbasierte Finanzdienstleistungen. Dafür werden sogenannte dezentrale Apps, kurz: DApps, programmiert und eingesetzt. So kann man dann beispielsweise einen Kredit ohne langwierige Überprüfung der Kreditwürdigkeit oder Preisgabe der Identität aufnehmen.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit Geld anzulegen und so Zinsen auf Guthaben, selbst wenn das (digitale) Geld (in Form von Kryptowährungen wie dem Bitcoin (BTC) oder Ether (ETH)) im (digitalen) Portemonnaie (genannt „Wallet“) liegt zu erhalten. Dazu bedarf es eben nur eine Smart Contract-fähigen Blockchain, wie sie beispielsweise Ethereum (ETH), Cardano (ADA), EOS oder Tezos (XTZ) anbieten. Wobei, wie schon bei den ICOs, Ethereum (ETH) noch immer die erste Wahl ist…

Gute Übersicht über den DeFi-Sektor

Genauso wie Internetseiten à la CoinMarketCap oder Coin360.com einen sehr guten Überblick über die Kursentwicklung von Coins und Tokens geben können, gibt es auch eine Internetseite, mit der sich Interessierte einen sehr guten Überblick über den gesamten DeFi-Sektor machen können: DeFiPulse.com

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Geht man auf diese Seite, so stellt man fest, dass derzeit 7,86 Milliarden US-Dollar in DeFi gelockt sind. Konkret bedeutet dies, dass Krypto-Anleger verschiedene Kryptowährungen – in erster Linie natürlich Bitcoin (BTC) und/oder Ether (ETH) – in diversen DeFi-Projekten angelegt haben. Dafür bekommen sie im Gegenzug zum Teil recht hohe Zinsen, wobei man hier jedoch immer die jeweilige Inflationsrate dagegenhalten muss.

Noch am Anfang eines gewaltigen DeFi-Booms, aber…

Grundsätzlich halte ich diese Krypto-Geldanlagen für eine gute Sache. Ich glaube sogar, dass wir erst am Beginn eines gewaltigen DeFi-Booms stehen. Obwohl, wenn man es sich genau ansieht, stellt man folgendes fest: Der „Krypto Hype“ des Jahres 2017 basierte zu einem großen Teil auf den Erfolgen sogenannter Initial Coin Offerings/Initial Token Offerings (kurz: ICO/ITO). Seinerzeit wurden im Rahmen dieser „Börsengänge“ jedoch insgesamt „nur“ gut fünf Milliarden US-Dollar eingesammelt.

Insofern ist der DeFi-Sektor heute schon weiter als es die ICOs/ITOs seinerzeit jemals waren. Leider birgt jedoch auch die Krypto-Geldanlage mittels DeFi nicht nur große Chancen, sondern auch große Risiken. So schrieb ich ja gerade nicht von ungefähr, dass im Rahmen des DeFi-Hypes knapp acht Milliarden US-Dollar (via Kryptos) gelockt sind. Tatsächlich nämlich gibt man mit dieser Geldanlage leider zumeist die Kontrolle über seine Coins/Tokens ab.

Solange der Betreiber – also derjenige beziehungsweise diejenigen, die den entsprechenden Smart Contract programmiert hat/haben – seriös sind, mag das kein Problem sein. Doch überall wo es um (viel) Geld geht, sind Betrüger natürlich nicht weit. Daher sollte man nicht blind irgendwo sein Geld anlegen, sondern sich genauestens informieren. Dabei darf die Gier (nach höheren Zinsen) jedoch niemals dafür sorgen, dass das Gehirn ausgeschaltet wird.

Gigantisch gute Zukunftsperspektiven!

Angesichts von Null- beziehungsweise Negativzinspolitik der großen Notenbanken dürfte die Nachfrage nach Geldanlagen, bei denen man noch Zinsen bekommt, in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Krypto-Anlagen mit Hilfe von DeFi dürften daher, wie schon mal geschrieben, gerade erst am Beginn eines gewaltigen Boomzyklus stehen. Sind aktuell knapp acht Milliarden US-Dollar in DeFi investiert, rechne ich in den kommenden zwei bis drei Jahren mit einem Anstieg dieses Volumens auf mindestens 50 Milliarden, womöglich sogar 100 Milliarden US-Dollar.

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Aktuell sind bei einer Gesamtmarktkapitalisierung des Krypto-Marktes in Höhe von etwa 330 Milliarden US-Dollar knapp acht Milliarden in DeFi gelockt, was eine DeFi-Quote von knapp 2,4% entspricht. Ich denke, dass diese DeFi-Quote auf mindestens 10% ansteigen wird. Dementsprechend dürfte die Gesamtmarktkapitalisierung des Krypto-Marktes in den nächsten zwei bis drei Jahren auf 500 Milliarden bis eine Billion US-Dollar ansteigen, was einem durchschnittlichen jährlichen Zuwachs von circa +38,75% entspräche.

Demnach sind nicht nur Geldanlagen in Kryptowährungen via DeFi aus meiner Sicht sehr empfehlenswert, sondern man sollte generell einen Teil seines Geldes in den Kryptos „parken“. Wem Geldanlagen via DeFi – durchaus mit gutem Grund – zu riskant erscheinen, kann ja alternativ auch auf Staking setzen. Ich beispielsweise mache Staking bei Decred (DCR), NEO ( GAS) und Ontology (ONT) ( Ontology GAS (ONG). Wer mehr zu diesem Thema wissen will, sollte sich mal die älteren Newsletter durchlesen und die Seite: StakingRewards.com/Calculator besuchen!

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