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Daten für den Goldmarkt 2019

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Weltweit fiel in 2019 die Goldnachfrage um 1% J/J und erreichte 4.355,7 Tonnen, so berichtete das World Gold Council am 12. Februar 2020.

Während die Goldnachfrage der Investment-ETFs sehr stark zunahm, ging die Goldschmucknachfrage (inkl. Münzen und Barren) merklich zurück.

Hier ein paar Details:

Die Goldschmucknachfrage gab um 6% J/J auf 2.107 Tonnen nach. In Indien fiel sie um 9% J/J auf 544,6 Tonnen, in China um 7% J/J auf 637,3 Tonnen. Der Rückgang war vermutlich vor allem preisbedingt: In 2019 verteuerte sich schließlich das Gold in US-Dollar gerechnet um knapp 19 Prozent.

Die Gold-Investmentnachfrage stieg um 9% J/J auf 1,271,7 Tonnen. Während die Nachfrage nach Barren und Münzen um 20% J/J auf 870,6 Tonnen fiel, stieg die Gold-ETF-Nachfrage massiv an: Sie stieg um 426% J/J auf 401,1 Tonnen. Ende 2019 betrug der Goldbestand der ETFs 2.885,5 Tonnen.

Die Zentralbanken reduzierten ihre Goldnachfrage leicht um 1% J/J auf 650,3 Tonnen – das war dennoch die zweitgrößte Menge in den letzten 50 Jahren. Schon seit 2010 sind die Zentralbanken Netto-Käufer im Goldmarkt.

Die Goldnachfrage der Industrie ging um 2% J/J auf 326.6 Tonnen zurück (Elektronik: -2% J/J auf 262,6 Tonnen, Zahntechnik: -9% J/J auf 13,9 Tonnen, andere Verwendungen: -2% J/J auf 50,1 Tonnen).

Das weltweite Goldangebot erhöhte sich um 2% J/J und erreichte 4.776,1 Tonnen. Die Minenproduktion ging dabei um 1% J/J zurück auf 3.463,7 Tonnen – das war der erste Rückgang in mehr als zehn Jahren. Das Angebot von Recycle-Gold erhöhte sich hingegen kräftig um 11% J/J auf 1.304,1 Tonnen.

Die Angebots- und Nachfrageentwicklung im Goldmarkt spricht aus unserer Sicht nach wie vor für einen im Trendverlauf weiter steigenden Goldpreis.

Angemerkt sei an dieser Stelle, dass das starke Anwachsen der Gold-ETF-Nachfrage bei gleichzeitig nachgebender Barren- und Münznachfrage eine struktureller Veränderung der monetären Goldnachfrage andeuten könnte: Vor allem institutionelle Anleger müssen aus regulatorischen Zwängen heraus Fondslösungen (in Form von ETFs oder ETFs) erwerben, wenn sie sich im Goldmarkt positionieren wollen. Und weil das Ertrags-Risikoprofil des Goldes für so manchen institutionellen Investoren im Niedrigzinsumfeld immer attraktiver wird, wird die Goldnachfrage via Gold-ETFs wohl auch weiter steigen.

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nach unten verlassen werden. Nur dann wurde ich ein weiteren short kaufen. Zur absicherung habe ich
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physisch so gut wie überall ausverkauft. nach "normalen" Marktmechanismen müsste es doch deutlich(e
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liebe daniela 9876, die da meinen, wenn man den Wert immer gut im Internet prophezeit und gut redet,
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