Schlusskurs vom 19.07.18:    1,580,24EUR  -0,10%  -1,66€

Das sollten Amazon-Aktionäre jetzt tun!

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Liebe Leser,

Aktionäre von Amazon leben zurzeit im Luxus. Nicht weil der Onlineriese besonders auf Luxusgüter setzt, sondern vielmehr wenn wir einen Blick auf den Aktienkurs werfen. Seit Anfang des Jahres erreicht der Kurs fast täglich ein neues Rekordhoch, aktuell kostet eine Aktie knapp 1.300 US-Dollar. Vor rund einem Jahr waren es noch 500 Dollar weniger. Wie geht man als Amazon Aktionär mit dieser luxuriösen Kursentwicklung am besten um?

Buchgewinne jetzt absichern

Eigentlich ist die Antwort darauf sehr einfach. Einmal am Tag sollte der Amazon Aktionär prüfen, ob sein gewählter Stoppkurs noch seiner Anlagestrategie entspricht oder angepasst werden muss. Anpassen heißt, ob der Stoppkurs nicht nachgezogen werden muss, um mit den stetig steigenden Kursen Schritt zu halten. In welcher Entfernung der Stopp zum aktuellen Kurs gesetzt werden sollte, dies beantwortet neben den individuellen Anlagezielen die Charttechnik.

So ist die 200-Tage-Linie seit rund zwei Jahren nicht mehr signifikant verletzt worden. Der Kurs hält sich kontinuierlich über dem ebenfalls kräftig steigenden 200-Tage-Durchschnitt. Ein Durchbruch unter diesen gleitenden Durchschnitt könnte daher ein ernsthaftes Indiz für das Ende der starken Aufwärtsbewegung sein. Doch davon ist die Aktie im Moment meilenweit entfernt. Aktuell verläuft die 200-Tage-Linie bei rund 1030 US-Dollar, also in einem rund 20-prozentigen Abstand zum derzeitigen Kursniveau.

Wem dieser Abstand zu einem möglichen Stopp Loss zu groß ist, der orientiert sich vielleicht eher am letzten Ausbruchsniveau vom vergangenen November bei gut 1.200 US-Dollar. Aber wo auch immer Sie Ihren Stopp genau setzen, eines sollte keinem Amazon Aktionär bei einer Korrektur passieren, dass sich seine Buchgewinne in echte Verluste umwandeln.

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