Daimler Aktie: Das ist eine Kampfansage!

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Daimler-Chef Ola Källenius will es wissen. In einem Interview, das das „Handelsblatt“ am Montag veröffentlicht hat, gibt sich der Konzern-Boss zumindest ziemlich kämpferisch. Themen des Gesprächs waren unter anderem die Elektromobilität und die Digitalisierung sowie das zukünftige Verhältnis zu den Zulieferern des Autobauers. Demnach plant Daimler die Konzeption einer eigener Softwareplattform. Mit dieser wolle man „das Hirn und das zentrale Nervensystem der Fahrzeuge der Zukunft steuern“, hieß es.

Große Gewinne aus neuer Einnahme-Quelle

Die Idee dahinter zielt demzufolge auf eine neue Einnahme-Quelle für den Auto-Konzern: Laut Bericht denkt der Daimler-Chef über den Verkauf von Software-Updates an die Kunden nach. Mit diesen könnten Mercedes-Fahrer zum Beispiel nachträglich verbesserte Fahrassistenzsysteme oder mehr elektrische Reichweite für ihre Elektrofahrzeuge erhalten. Ein bisher noch brachliegendes Geschäftsfeld, von dem sich Källenius demnach wohl große Gewinne erhofft. Ein solch neues Betriebssystem für Autos hätte demnach allerdings auch Auswirkungen auf die Zusammenarbeit zwischen Autobauer und Lieferanten. Källenius skizziert im Interview die fundamentalen Veränderungen, die das neue Geschäftsmodell aus seiner Sicht mitbringt: Derzeit sei es in der Regel so, dass man ein Steuergerät nur zwangsgekoppelt mit der Software plus Aktuator kaufen könne. Dieses Konstrukt wolle man aufbrechen und zukünftig in vielen Fällen die Software selbst programmieren. Eine eigene Chipfertigung wolle Daimler jedoch nicht aufbauen.

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Daimler Forum

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Gut, dass du das nochmal ansprichst. Zitat: "[...]Ergo vom 01.07.2018 bis 31.12.2019 rund 23.000
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d.h. aber auch wieder , das Q2/20 rund 15.000 AUtos mehr ausgeliefert, als produziert wurden. in Q1
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Damir berichte mal mit wieviel Mercedes Fahrzeugen im Einkaufswagen du zurückgekommen bist. Das könn
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