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BYD: Die Bären scheinen momentan die besseren Karten zu haben!

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Liebe Leser,

seit nunmehr fast vier Monaten befindet sich die BYD-Aktie in einer Konsolidierung, die in einen mittelfristigen Abwärtstrend übergegangen ist. Doch obwohl die Kurse nun schon seit Wochen den Rückwärtsgang eingelegt haben, wird die Panik der letzten Tage und Wochen am Gesamtmarkt im BYD-Chart kaum sichtbar. Die Aktie kämpft zwar weiterhin mit leichten Abgaben, aber dass die Anleger in wilder Panik das Handtuch werfen und die Aktie blind verkaufen, kann nicht behauptet werden.

Die im Oktober 2017 gestartete Konsolidierung verläuft ausgehend vom Hoch bei 10,50 US-Dollar weiterhin in Form einer bullischen Flagge. In deren Verlauf gab es bislang zwei vergebliche Anläufe der Käufer, die Oberkante der Flagge zu überwinden und damit den mittelfristigen Abwärtstrend aufzubrechen.

Ein Bruch des Abwärtstrends würde den Käufern die Chance bieten, im Anschluss bis an das Widerstandsband bei knapp unter 10,00 US-Dollar heranzulaufen. Darüber wäre dann das 2017er-Jahreshoch bei 10,50 US-Dollar das Ziel. Doch bevor solche hochfliegenden Pläne Wirklichkeit werden können, müssen die Bullen zunächst kleinere Brötchen backen und in einem ersten Schritt dafür sorgen, dass sich im Chart ein Boden bildet, von dem aus die Aktie anschließend wieder ansteigen kann.

Wie geht es nun weiter?

Da sich der Aktienkurs momentan wieder am unteren Rand der Flagge befindet und der Markt tendenziell zur Schwäche neigt, wäre ein erneuter Anstieg bis an den oberen Rand der Flagge schon ein sehr erfreuliches Lebenszeichen der Käufer. Allein wird es allerdings nicht ausreichen, denn ohne den entscheidenden Bruch der Flagge sind alle Anstiege eine vergebliche Mühe.

Gute Chancen bieten sich hingegen momentan den Bären. Sie genießen den Vorteil, dass der Kurs am unteren Ende der Flagge notiert und der Gesamtmarkt sich in den beiden letzten Wochen als sehr verunsichert präsentiert hat. Wann, wenn nicht jetzt, lautet für sie deshalb die Frage.

Begünstigen würde einen Angriff der Bären auch der Umstand, dass sich zwischen dem aktuellen Kursniveau und dem Ausgangspunkt des steilen Anstiegs aus dem letzten Herbst bei 4,93 US-Dollar keine nennenswerten Unterstützungen finden, die den Bullen als Basis für einen Gegenangriff dienen könnten.

Ein Beitrag von Dr. Bernd Heim


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