Bund-Future: Crash oder doch nur Korrektur?

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Die zurückliegenden beiden Handelswochen, seit meiner letzten Betrachtung, haben dem Bund-Future keine richtungslose Performance beschert. Der kleine prognostizierte Aufwärtstrend bis zur 0.38-Linie (159.92 Prozent) hat sich zwar so eingestellt, doch konnte sich die darauffolgende Korrektur etwas über das eigentliche Ziel hinausentwickeln. Daraufhin habe ich mich zur Anpassung meiner Wellenzählung entschieden. Nach wie vor sehe ich den Rentenkontrakt innerhalb einer großen zudem noch komplexen Korrektur. Daran wird sich aller Voraussicht nach zeitnah auch nichts verändern.

Ausblick:
Aktuell bildet der Bund-Future noch Welle (a) der übergeordneten (a; nicht dargestellt) aus. Das Pendeln um das 0.62 Retracement bei 157.94 Prozent deutet auf die Ausbildung eines Diagonalimpulses als Wellenabschluss von Welle (5) hin. Größeren Einfluss auf das Geschehen kann dieser Aspekt nicht nehmen, außer daß sich die temporäre Komponente von Welle (a) deutlich streckt. Somit schließe ich den Abverkauf bis zur Unterstützung bei 156.98 Prozent (1.62 Retracement) bereits für die kommenden Tage nicht vollends aus. Tiefer sollte die Talfahrt dann aber auch nicht verlaufen, um das dargestellte Szenario nicht zu gefährden.

aktueller Chart

Nach Abschluss von (a) wird die folgende (b) wieder eine kleine Rallye ins Leben rufen. Im Verlauf dieser für gewöhnlich nicht sehr dynamischen Welle, kann der Bund-Future wieder bis in den Bereich des Gap´s steigen. Wesentlich höher als bis zur oberen Kante des Gap´s verläuft die kleine (b) nicht. Zudem liegt auf diesem Niveau auch die obere Trendlinie des Abwärtstrendkanals und unterstützt damit diese Sichtweise zusätzlich. Größere als beschriebenen Gefahren kann ich dem Chart nicht entnehmen. Erst ein eventueller Bruch der unteren hellgrauen Trendkanallinie würde eine dramatische Entwicklung zur Folge haben.

Fazit:
Die Korrektur hat den Bund-Future auch weiterhin fest im Griff. An den kommenden Wochen kann sich ein kleineres Kaufsignal ergeben. Momentan ist ein solches, übergreifend auf alle Zeitebenen, nicht realistisch. Absicherung auf dem 1.62 Retracement bei 156.98 Prozent.


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