Brexit: Jetzt wird es brisant für alle Beteiligten

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Der Brexit rückt sehr nahe, das Chaos um den Brexit ist fast greifbar. Es gibt jetzt nur noch wenige Optionen: Die Briten lehnen den jüngsten „Deal“ mit der EU ab. Im Kern bleibt nur noch der harte Brexit ohne jede Vereinbarung. Dann würden zahlreiche Rechte für EU-Unternehmen und EU-Bürger in Großbritannien ab dem 29. März verfallen. Dies betrifft das Steuerrecht, die Kosten für die Ein – und Ausfuhr bis hin zur Anwesenheit in Großbritannien – und umgekehrt für alle in der EU (und also in Deutschland) ansässigen britischen Unternehmen und Personen. Genehmigungen müssen teils neu verhandelt werden (bis hin zu Flugrechten, jedenfalls langfristig), Patenregelungen und so fort.

Die andere Option betrifft lediglich eine Verlängerung des Verhandlungsprozesses bis zum Sommer. Da die Briten Ende Mai nicht mehr mitwählen sollen, wenn es um das neue EU-Parlament geht, würde die Verlängerung nur wenige Wochen betreffen und mit allen denkbaren rechtlichen Kniffen bis Ende Juni erteilt werden können (bevor das erste EU-Parlament der neuen Legislatur sich zusammensetzt).

Die EU betont stets, welch große Nachteile Großbritannien habe. Tatsächlich aber schwächt dies auch EU-Unternehmen, die einen Teil der Absatzmärkte verlieren könnten sowie die Produktion umstellen müssen. Ein besonderer Nachteil ist jedoch der dann mögliche Zoll- und Regelungswettbewerb dem Rest der Welt gegenüber. Stellen Sie sich vor, dass die Briten plötzlich bessere Rahmenbedingungen anbieten können als die relativ zäh agierende EU. Der wirtschaftliche Schaden könnte immens sein.

Kurz und gut: Die ersten Probleme entstehen entweder jetzt, Ende März oder spätestens im Sommer, relativ schnell. Dies werden Sie an den Währungen sehen. Der Euro dürfte weiter schwächeln, zumal die Wirtschaftsdaten ohnehin recht ungünstig sind. Deshalb ist es wichtig, sich auf die Suche nach Währungsalternativen zu begeben.

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Die Währungsfalle: Probleme werden nicht immer sichtbar

Die Probleme der wachsweichen Papiergeldwährungen werden allerdings nicht immer sichtbar. Denn die Wertenwicklung wird weithin verschleiert: Die Währungen werden nur im Verhältnis gegeneinander bewertet. Der Euro gegen den Dollar, der Euro gegen das britische Pfund, den Schweizer Franken etc. Da aber die meisten Währungen schwächeln, wird das absolute Desaster nicht sichtbar. Auch in den kommenden Wochen nicht.

Diese Papiergeldwährungen werden aus dem „Nichts“ geschöpft, aus der Kreditnachfrage heraus. Wer einen Kredit erhält, bekommt diesen – bei Genehmigung – auf Knopfdruck. Im wahrsten Sinne des Wortes produziert eine Geschäftsbank so Geld aus dem „Nichts“ und schreibt das neue Geld einfach gut. Da die Schulden weltweit, in der EU und am Ende auch in Deutschland steigen – und künftig steigen werden -, entsteht eine immer größere „Geld“(Kredit-)menge.

Das Geld wird also entwertet. So wird es auch beim „Brexit“ wie oben beschrieben keinen direkten und sichtbaren „Crash“ der Währungen geben. Das Papiergeld aber wird durch die noch schwächere Wirtschaftsleistung noch weniger wert sein. Schritt für Schritt. Deshalb noch einmal der Appell: Kümmern Sie sich um Währungsalternativen. Gold kommt in Frage. Immobilien als Sicherheit. Und manche Investoren wollen auch unabhängige Kryptowährungen erwerben.

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