Brexit: Jetzt kann es schnell gehen – welche Aktien betroffen sind….

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Liebe Leser,

im britischen Unterhaus ist jetzt entschieden worden, dass die Briten doch nicht – wie ursprünglich gedacht – ein weiteres Mal über den Deal mit der EU abstimmen dürfen. Jetzt wird es eng. Nun tagen auch die EU-Minister über den Brexit. Die Zeit läuft allen davon. Und Sie sollten wissen, dass es an den Finanzmärkten auf jeden Fall zu Auswirkungen kommen wird, auch wenn es in den vergangenen Wochen noch ruhig war…

Brexit: zum 29. März

Mit den jüngsten Entwicklungen sind sowohl die Briten als auch die EU unter Zugzwang. Achten Sie auf die kommenden Tage. Wenn sich nichts mehr ändert, die EU also auch einer Verschiebung nicht zustimmt, kommt es zum Brexit. Der würde am 29. März von statten gehen.

Was passiert dann? Dann wird im schlimmsten Fall der Im- und Export für britische Unternehmen schwieriger. Von einem Tag auf den anderen. Für die EU wird zudem der Export nach Großbritannien aufwendiger, auch finanziell. Bislang unterschätzen Experten die Auswirkungen auf die EU. Aber die Briten könnten über eine sehr großzügige Zollpolitik für andere Großlieferanten, für die USA oder China, plötzlich viel interessanter werden als die EU. Und dann sind die wirtschaftlichen Schäden hier in der EU dauerhaft besonders gravierend.

Das Ende kommt – vielleicht zu schnell

Die Auswirkungen auf die EU werden unterschätzt. Und dennoch meinen wir, dass es eine kurzfristige Einigung geben wird – zumindest über eine Verschiebung. Innerhalb der kommenden 10 Tage ließe sich ansonsten nichts mehr regeln.

Nur ist die Zeit auch danach sehr knapp bemessen. Bis Ende Juni könnten die Briten maximal in der EU verbleiben, ansonsten müssten sie nicht nur Ende Mai zum EU-Parlament mit wählen dürfen, sondern dann auch Abgeordnete im EU-Parlament stellen. Das wird sich Anfang Juli zum ersten Mal in der neuen Legislaturperiode zusammensetzen.

Spätestens dann allerdings würde politisches Chaos entstehen: Briten, die an sich nicht mehr dabei sein wollen, dürften mitkontrollieren und -regieren. Um dies zu vermeiden, bleiben nach einer Verlängerung des Austrittsverfahrens bis Ende Juni damit noch maximal drei Monate.

Das ist so gut wie nichts. Deshalb sind wir der Meinung: Schützen Sie sich rechtzeitig, so gut es geht. Vorsicht zunächst vor Fonds mit Sitz in Großbritannien. Wie sich die Regelungen dort entwickeln, wenn die Fonds nicht mehr EU-Recht unterworfen sind, weiß niemand zu 100 %. Vorsicht auch vor Unternehmen, die einen hohen Anteil an Produkten an Großbritannien liefern. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Zollunion sich durchsetzt und keine Probleme auftauchen, sinkt wegen der verbliebenen knappen Zeit.

Das Finanzportal www.finanztrends.info hilft Ihnen so gut wie möglich. Bei der Invest-Messe in Stuttgart haben wir einen eigenen Stand für Sie aufgebaut. Die Messe findet am 5. Und 6. April statt. Wir stehen nicht nur mit unseren Experten zur Verfügung, sondern haben hinreichend Literatur für Sie parat, die sich mit dem möglichen „Crash“ und Verwerfungen in der EU beschäftigt. Mit ganz konkreten Handlungsanleitungen. Besuchen Sie uns gern.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch anlässlich der Invest.

Mit freundlichen Grüßen von Investor zu Investor,
Ihr Kai Rademacher

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