Boomsektor Nr. 1

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Liebe Leser,

die Börsen haben sich auch in den vergangenen Tagen weiter erholt. Kleinere Rückschläge sind gar nicht zu vermeiden, wenn die Welt an sich in einer echten Wirtschaftskrise steckt. Dennoch scheinen die Aktienmärkte gewappnet, um in den kommenden Monaten auch bei einer weiteren Geldflutung das Auffangbecken zu geben und die Kurse steigen zu lassen.

Gerade der Bereich, um den wir uns hier verstärkt kümmern, die Biotechnologie, zeigt sich besonders stark. Der Boombereich ist substanziell einfach stärker als etwa die ebenfalls hochgelobten Unternehmen aus dem Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Segment. Die leben von der reinen Hoffnung, dass die Politik Geld investiert – was sie allerdings für die kommenden Jahre auch angekündigt hat.

Die Biotechnologie ist derzeit in der Forschung besonders erfolgreich. Alleine das Corona-Virus bringt fast Tag für Tag neue und starke Nachrichten hervor. Sehen wir uns den Markt allgemein und die Biotechnologie speziell einfach an.

Stark: Indizes steigen und steigen

Wie beschrieben: Es gibt Rückschläge. Die haben jedoch angesichts der starken Märkte der vergangenen Monate keine besondere Bedeutung. Die wesentlichen Parameter sind weiterhin intakt:

* Die Wirtschaft fängt an, sich zu erholen. Die Industrie in Deutschland etwa meldete jüngst einen Aufschwung bei den Aufträgen. In den USA stieg die Anzahl der Arbeitsplätze um 4,8 Millionen und auch in anderen Ländern geht es nach der Reduzierung der Lockdown-Maßnahmen jetzt wieder voran.

* Die Zinsen sind und bleiben niedrig. Die EZB (Europäische Zentralbank) wie auch die US-Zentralbank Fed haben erkennen lassen, dass sie nicht im Ansatz daran denken, die Zinsen zu erhöhen.

* Der Ölpreis als Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung hat bereits begonnen, sich wieder zu stabilisieren. Die Erdgaspreise als Sub-Faktor sind gleichfalls deutlich gestiegen.

* Schließlich steigen zwar die Corona-Fallzahlen weltweit an. Dies war aber zu erwarten. Afrika etwa liegt in der Entwicklung zeitlich deutlich hinter der westlichen Welt zurück. Einen massiven Ausbruch in der westlichen Welt, der unerwartet käme, erwartet zumindest kein Experte derzeit mit furchterregend hoher Sicherheit.

Fazit: Die Märkte insgesamt stehen vor einer weitergehenden Erholung. Denn die Unternehmen haben zwar vor allem im zweiten Quartal viel Geld verloren, allerdings hatten die Aktienmärkte dies eingepreist.

Entwicklung der Märkte in den vergangenen sechs Monaten: Minus fast wieder aufgeholt

Sie sehen, dass der TecDax bereits wieder im Plus ist. Die US-Indizes wie der S&P 500 mit einem kleinen und der Dow Jones mit einem etwas größeren Minus sind auch auf bestem Wege. Der Dax hat fast wieder den Ausgangswert vom Jahresbeginn erreicht. Lediglich in Österreich hinkt die Kursentwicklung noch dramatisch hinterher.

Chart belegt: Aufwärtstrend beim Dow Jones

Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung

Damit ist der wichtigste Markt der Welt wieder in guter Verfassung. Wie Sie sehen, ist auch das Handelsvolumen mittlerweile mit leichten Ausreißern nach oben wieder auf dem Weg nach oben. Das Interesse also steigt.

Ähnlich sieht es auch beim wichtigsten deutschen Index aus, dem Dax. Der hat den Aufwärtstrend auch technisch wiedergefunden. Dies zeigt sich in folgendem Chart.

Dax seit Jahresanfang: Zurück im Aufwärtstrend

Quelle: www.onvista.de/eigene Bearbeitung

Auch der Dax hat den technisch wichtigen Indikator GD200 wieder überwunden. Kursziel können im Aufwärtstrendkanal jetzt sogar wieder Kurse bei 13.500 bis 14.000 Punkte sein. Der Aufwärtstrend jedenfalls ist wieder intakt. Kleinere Rücksetzer würden in diesen Szenario keine bedeutende Rolle spielen.

Fazit: Die Kurse steigen auch in Deutschland. Der Markt insgesamt funktioniert. Nun dürfte es in Spezialmärkten noch deutlich weiter nach oben gehen.

Starke Biotechnologie

Die Biotechnologie ist zweifellos derzeit vor allem wegen der Suche nach dem Corona-Impfstoff so interessant. Es gibt insgesamt laut „Milken Institute“ 178 Impfstoffkandidaten sowie 258 Medikamente gegen die Erkrankung insgesamt, die noch entwickelt werden.

Der Preis scheint fast keine Rolle zu spielen. Die US-Regierung etwa hat am 7. Juli bekanntgegeben, die Impfstoff-Entwicklung eines Konzerns mit 1,6 Milliarden (!) Dollar zu subventionieren. Die Merkel-Regierung in Deutschland hat CureVac 300 Millionen Euro gegeben. Die EU-Kommission schießt noch einmal 75 Millionen Euro hinterher.

Die Regierungen wollen – wohl – nicht einfach eine Branche subventionieren, sondern benötigen auch den politischen Erfolg: Es wäre fatal für Regierende, wären andere Regierungen schneller.

Auch volkswirtschaftlich wäre eine erfolgreiche Entwicklung von Impf- und Wirkstoffen förderlich: Die Gesundheitskosten werden inklusive der Nachfolgekosten in die Höhe schießen. Schon jetzt gibt es Forschungen, wonach Hirnkrankheiten aus dem Corona-Virus zu erwarten wären. Organschäden sollen nicht nur die Lunge betreffen, sondern beispielsweise auch das Herz. Insofern ist das Interesse der Politik an einer erfolgreichen Forschung nicht nur groß, sondern auch teuer.

Auch in den USA funktioniert der Markt

Die Biotechnologie in den USA jedoch hat in den vergangenen Jahren die Entwicklung – zumindest bezogen auf die Aktienkurse – etwas verschlafen. Nun aber konnte der „Nasdaq Biotechnology Index“ seit Beginn des Jahres immerhin 13,5 % aufsatteln. Zudem haben sich 28 Unternehmen aus der Pharma- und Biotechnologie-Branche neu an dem Börsenplatz engagiert. Eien regelrechte Welle scheint losgetreten zu sein.

Die derzeit vielleicht bedeutendsten Namen kommen aus den USA mit „Moderna“ und „Pfizer“ sowie „BioNTech“ aus Deutschland – ebenso wie CureVec aus Tübingen. An den deutschen Unternehmen hat sich auch Bill Gates mit erheblichen Beträgen beteiligt. Er will sicher nicht nur Gutes tun, sondern auch viel Geld verdienen.

Moderne und BioNTech arbeiten an sogenannten mRNA-Impfstoffen, die genbasiert sind. Deren besonderer Vorteil besteht darin, besonders schnell hergestellt werden zu können. Wenn es gelingt, dass die Impfstoffe nicht nur wirksam, sondern auch weitgehend nebenwirkungsfrei wären, wird ein großer Markt entstehen.

Schon in den vergangenen Wochen hatte ich BioNTech als Kandidaten vorgestellt. Nun hat BioNTech vor fast einer Woche die Ergebnisse der ersten klinischen Phase präsentiert. Die sind ermutigend: Die Kandidaten bildeten Antikörper aus. Zudem sind bis dato keine Nebenwirkungen sichtbar, die ernsthaft gefährdend wären.

Vielmehr wird BioNTech zusammen mit seinem US-Partner Pfizer nun die Tests auf 30.000 Probanden ausweiten. Dies soll ab Ende Juli geschehen. Damit hätte das Unternehmen – zusammen mit Pfizer – sogar noch mehr Tempo gemacht als angenommen. Der Trend bleibt positiv.

BioNTech, ISIN: US09075V1026 – noch stärker und schneller als gedacht. Kursziel: 92 Euro – Allzeithoch aus dem März

Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung

In den kommenden Wochen – mit Beginn der größeren Testreihe – dürfte BioNTech noch stärker beobachtet werden. Größere institutionelle Investoren legen sich – so meine Einschätzung – auf die Lauer.

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg in diesem großartigen Segment.

 

 

 

 

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Dass von Biontech bzw Sahin nichts zurückkam, könnte a) an der mangelnden deutschen Rechtschreibung
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Deine Beiträge haben Unterhaltungswert, aber bringen keinerlei Infos. Bist wahrscheinlich gut drauf
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Dann hast Du ja bei relief alles richtig gemacht und bei der richtigen Anfangssumme und rechtzeitige
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