Bitcoin und Co. – die Bullen haben die erste Runde gewonnen!

970
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne

Nachdem ich vor einer Woche an dieser Stelle verkündet hatte, dass eine Krypto-Jahresendrally weiterhin möglich bleibt, wurde wahrscheinlich dem ein oder anderen Leser am Wochenende ein wenig mulmig. Denn die Bären nutzten das Wochenende für eine geschickte Attacke und drückten den Kurs des Bitcoin (BTC) deutlich unter die runde Marke von 8.000 US-Dollar. Ja, am Samstag und Sonntag sah es ganz danach aus, als ob die wichtige charttechnische Unterstützung um 8.000 US-Dollar nachhaltig fallen würde.

Natürlich fielen im Sog der „Mutter aller Kryptowährungen“ auch die Altcoins, von Ether(eum) (ETH) über Ripple (XRP), Monero (XMR), DASH und wie sie alle heißen mögen. Doch dann, quasi in letzter Sekunde, begannen die Bullen doch noch sich zu wehren. So stieg der Bitcoin (BTC) am Montag innerhalb weniger Stunden wieder auf deutlich über 8.300 US-Dollar, womit er sich aus dem ärgsten charttechnischen Schlamassel befreien konnte – und auch hier machten die Altcoins mit.

Zusammenfassend würde ich daher formulieren wollen: Die Bären haben angegriffen, aber die Bullen diese Attacke zwar spät, aber gerade noch rechtzeitig, pariert. Damit geht die erste Runde an die Bullen, was die charttechnische Ausgangslage für Bitcoin (BTC) und Co. nun deutlich verbessert hat. Allerdings wurde bis dato eben auch nur eine erste Schlacht und noch nicht der ganze Krieg gewonnen, wie man so schön sagt. Mit anderen Worten: Der große Befreiungsschlag war und ist das noch nicht!

Wie sieht der große (charttechnische) Befreiungsschlag aus?

Um einen endgültigen (charttechnischen) Befreiungsschlag zu schaffen, müsste der Bitcoin (BTC) nachhaltig über die Marke von 9.000 US-Dollar, am besten also sogar gleich über 9.500 oder gar 10.000 US-Dollar ansteigen – und dieses Kursniveau auch verteidigen. Denn erst dann und nur dann würde ein charttechnisches Kaufsignal mit Kursziel 12.000 bis 12.500 US-Dollar generiert. Dies entspricht übrigens schon seit einiger Zeit meinem Jahresend-Kursziel.

Zudem wäre es sehr gut, wenn der komplette Krypto-Markt eine solche Kursrally synchron abspulen würde, sprich die Altcoins mitziehen. Denn nur das würde darauf hindeuten, dass auch tatsächlich frisches Geld in die Kryptowährungen fließt und nicht einfach nur innerhalb des Krypto-Marktes umgeschichtet wird. Aktuell war, ist und bleibt dies möglich und sogar mein Basisszenario. Aber sicher ist es leider nicht. Daher bleibt auch der Einsatz von Stoppkursen essentiell – es sei denn, sie möchten ohnehin viele Jahre in den Kryptowährungen engagiert bleiben.

Die Kursziele für die unverändert erwartete Krypto-Jahresendrally

Wie gerade schon geschrieben, bleibt die Jahresendrally an den Krypto-Märkten unverändert mein Basisszenario. Denn das charttechnische Setup sieht, gerade auch nachdem die Bullen die letzte Schlacht am Ende gewonnen haben, tendenziell konstruktiv und damit positiv aus. Hinzu kommt, dass die beiden letzten Monate eines Jahres, also November und Dezember, schon beinahe traditionell starke Monate für Bitcoin (BTC) und Co. sind. Ich sehe keinen Grund, warum das dieses Jahr anders sein sollte.

Daher würde ich weiterhin an schwachen Tagen Kryptowährungen wie den Bitcoin (BTC), Ether(eum) (ETH), Bitcoin Cash (BCH), Litecoin (LTC), EOS, ChainLink (LINK), Monero (XMR), DASH, Tezos (XTZ), Cosmos (ATOM), NEO, Maker (MKR), NEM (XEM), Ontology (ONT), VeChain (VET) oder auch Decred (DCR) einsammeln. Denn alle genannten Kryptowährungen verfügen alleine bis zum Jahresende über ein Kurspotenzial von mindestens +20% bis +25%.

Demnach liegen die Kursziele (bis Jahresende) für den Bitcoin (BTC) zwischen 12.000 und 12.500 US-Dollar, für Ether(eum) (ETH) bei 225,00 bis 250,00 US-Dollar, für Bitcoin Cash (BCH) bei 320,00 bis 360,00 US-Dollar, für den Litecoin (LTC) zwischen 80,00 und 100,00 US-Dollar, für EOS zwischen 4,50 und 5,00 US-Dollar, für ChainLink (LINK) bei 3,50 bis 4,00 US-Dollar, für Monero (XMR) bei 80,00 bis 100,00 US-Dollar, für DASH bei mindestens 100,00 US-Dollar usw. usf.

Bitcoin (BTC) und Co. retten Sie und Ihr Geld vor den selbsternannten „Weltrettern“

Sie sehen also, dass ich die Zukunft der Kryptowährungen sowohl kurz- als aber auch mittel- bis langfristig sehr positiv sehe. Das ist prinzipiell auch kein Wunder, wenn man bedenkt, dass diese – aufgrund der dahinter stehenden Algorithmen – nur eine begrenzte Verfügbarkeit aufweisen. Erst Recht, wenn man bedenkt, dass der Internationale Währungsfonds (IWF, IMF) kürzlich für die Eurozone Negativzinsen von bis zu -6% p.a. vorgeschlagen hat.

Oder um es etwas drastischer, mit anderen Worten, zu formulieren: In welche Sachwerte, außer Aktien, Edelmetalle (Gold, Silber) und eben Kryptowährungen (wie Bitcoin (BTC) und Co.) wollen Sie daher aktuell noch investieren, wenn Sie ihr Geld vor den selbsternannten „Weltrettern“ bei den Notenbanken retten möchten? Wobei man Kryptowährungen, aufgrund ihrer uneingeschränkten Handelbarkeit und sehr hohen Liquidität durchaus selbst Aktien und Edelmetallen (Gold, Silber) vorziehen kann/sollte!



Neueste News





Disclaimer

Die auf finanztrends.info angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.info veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. Finanztrends.info hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrendsw.info und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.info an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.info und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)