Bitcoin (BTC) – der Goldpreis weist uns den Weg!

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Der Bitcoin stieg zuletzt zwar in der Spitze auf leicht über 7.300 US-Dollar, aber dann war die kurzfristige Kursrally leider schon wieder zu Ende. Die charttechnisch alles entscheidende Hürde lag und liegt aber zwischen 7.800 und 8.200 US-Dollar (oder alternativ: 8.000 US-Dollar +/- 200 US-Dollar). Solange es der Bitcoin (BTC) nicht über diese charttechnische Hürde schafft, gibt es einfach kein Kaufsignal.

So weit die schlechten Nachrichten. Kommen wir damit zu den guten. Denn auf der Unterseite gibt es ebenfalls zahlreiche charttechnische Unterstützungen. Diese charttechnischen Supports befinden sich bei 6.500 US-Dollar, 6.000 US-Dollar (+/- 200 US-Dollar) sowie zwischen 5.000 und 5.200 US-Dollar. Und selbst wenn die „Mutter aller Kryptowährungen“ unter die runde 5.000 US-Dollar Marke fallen sollte, ist noch nicht alles verloren!

Denn bleibt es, wie beim letzten Mal im Zuge des Corona-Crashs, bei einem kurzen Abtaucher unter diese Marke, wäre das kein Problem. Nur nachhaltig auf neue Tiefs darf der Bitcoin (BTC) unter keinen Umständen fallen. Denn sonst würde – anstatt eines charttechnischen Kaufsignals – ein charttechnisches Verkaufssignal generiert. Dieses wiederum hätte kurzfristige Kursziele bei 4.000 US-Dollar (+/- 200 US-Dollar) sowie später sogar um 3.200 US-Dollar zur Folge.

Negatives Szenario unwahrscheinlich, aber nicht völlig unmöglich

Aus heutiger Sicht erscheint dieses negative charttechnische Szenario zwar sehr unwahrscheinlich. Völlig unmöglich ist es jedoch nicht, weshalb ich es schon der Vollständigkeit halber vorstellen wollte. Aber warum halte ich einen solch negativen Kursverlauf für unwahrscheinlich? Zumal doch im Mai das nächste Bitcoin-Halving ansteht, nach dem es in der Vergangenheit stets kurzfristig zu Kursverlusten kam.

Nun, das ist richtig und in der Tat könnte es wieder so kommen. Denn zwar wird durch dieses Halving die Inflationsrate gesenkt, allerdings eben durch eine Halbierung der Rewards („Belohnungen“) der Miner. In der Vergangenheit zogen sich daher unmittelbar nach einem Halving stets viele Miner kurzfristig zurück, was das Netzwerk schwächte und eben Kursverluste zur Folge hatte.

Allerdings hielten sich diese Kursverluste eben auch in engen Grenzen. So ging es in der Regel maximal rund -20% abwärts. Würde der Bitcoin (BTC) zum Halving daher bei 6.500 US-Dollar notieren, wären somit maximal Kursverluste bis etwa 5.200 US-Dollar möglich. Was aus rein charttechnischer Sicht ja noch kein Beinbruch darstellt, da es erst mit einem nachhaltigen Bruch der 5.000 US-Dollar Marke kritisch würde.

Sechs bis acht Monate nach dem Halving kommt regelmäßig eine große Kursrally…

Zudem kommt es mit einer Zeitverzögerung von gut einem halben Jahr nach einem solchen Halving regelmäßig zu starken Kursrallys. Auch der letzte große Krypto-Hype im Jahr 2017 kam gut ein halbes Jahr nach dem Halving in Gang. Das ist angesichts der durch das Halving sinkenden Inflationsrate sowie einer Rückkehr der Miner kein großes Wunder.

Wichtig für das aktuelle Halving ist sicherlich zu wissen, dass durch dieses die Inflationsrate von zuletzt knapp 3,6% p.a. auf unter 1,8% p.a. gedrückt wird. Warum das wichtig ist? Weil die Zentralbanken für Euro, US-Dollar und Co. bekanntlich eine Inflationsrate von unter, aber nahe 2% p.a. anstreben. Genau das würde der Bitcoin (BTC) nach dem Halving also schaffen.

Der Goldpreis weist uns den Weg!

Angesichts der massiven Ausweitung der Geldmenge im Rahmen der Rettungspakete in Sachen Coronavirus durch die Notenbanken in den letzten Wochen, steht jedoch bei Euro, US-Dollar und Co. ein massives Überschießen in Sachen der Inflationsrate bevor. Zwar noch nicht im laufenden Jahr und vielleicht auch noch nicht im kommenden Jahr, aber allerspätestens ab dem Jahr 2023 – und vielleicht sogar schon 2022.

Der Goldpreis zeigt die entsprechenden Befürchtungen vieler Anleger dabei schon heute an. So ist er in US-Dollar auf ein neues Mehrjahreshoch und in Euro sogar auf ein neues Allzeithoch geklettert. Die Anleger an den Krypto-Märkten scheinen dies aktuell noch etwas entspannter zu sehen oder aber das anstehende Halving lastet kurzfristig noch ein wenig auf dem Kurs.

Aber über kurz oder lang wird der Bitcoin (BTC) – als das digitale Gold – seinem analogen „Bruder“ folgen. So könnte ich mir schon zum Ende des laufenden Jahres eine Kursrally in Richtung 12.000 US-Dollar oder gar 14.500 US-Dollar vorstellen. Im Laufe des nächsten Jahres sollte dann das alte Allzeithoch um 20.000 US-Dollar angegriffen und letztlich übertroffen werden.

Nutzen Sie daher in den nächsten Tagen und Wochen, wie ich Ihnen ja schon letzte Woche an dieser Stelle schrieb, Ihre entsprechenden Chancen – und greifen Sie zu!



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