Biotechnologie: Die Revolution!

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Liebe Leser,

die Biotechnologie in Deutschland wird aktuell immer stärker vom Thema „Impfung“ bestimmt – wie in den vergangenen Wochen. Das Unternehmen BioNTech sowie die Tübinger CureVac, die noch nicht an der Börse gelistet ist, sind hier momentan federführend. Insgesamt ist der Bereich der Biotechnologie den allgemeinen Märkten gegenüber ohnehin stärker. Jetzt dürfte der Trend sich noch verstärken.

Sehen wir uns die BioNTech an, bevor wir den aktuellen Fall diskutieren.

BioNTech: Sehr stark

Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung

Sie sehen, dass der Aktienkurs auf die jüngsten Verlautbarungen und Entwicklungen positiv reagiert hat. Was ist passiert?

BioNTech: Bis dato erfolgreich

Das Unternehmen hat zusammen mit Pfizer zwei Impfstoffe gegen das Corona-Virus bis dato erfolgreich testen können. Die Testergebnisse an wenigen Probanden zeigten, dass die Patienten möglicherweise mehr Antikörper bilden als bei einer Infektion. Zudem sind kaum Nebenwirkungen bekannt geworden.

Zudem hat das Unternehmen bekannt gegeben, es werde die Tests damit fortführen. 30.000 Probanden sollen ab Ende Juli getestet werden. Dies wiederum ist aus Sicht von Investoren und Analysten ein positives Signal, insofern mit Hochdruck an der Entwicklung des Impfstoffs gearbeitet wird.

Pfizer und BioNTech: Ausbau der Kapazitäten

Pfizer und BioNTech haben bereits die Kapazitäten ausgebaut und werden weitere Produktionsmöglichkeiten zur Verfügung stellen. Die Unternehmen gehen davon aus, im kommenden Jahr 1,2 Milliarden Impfdosen herstellen zu können. Zudem gab BioNTech jüngst bekannt, dass der Impfstoff selbst bereits Ende Dezember zur Verfügung stehen könne.

Insofern könnte durch neue Nachrichten und Informationen über den weiteren Verlauf der Testreihen schon in den kommenden Wochen und Monaten die Kursentwicklung bei BioNTech mächtig sein. Schon in den vergangenen Wochen ging es nach den ersten erfreulichen Nachrichten in diesem Segment deutlich aufwärts.

Die Aktie hat innerhalb von einer Woche aktuell etwa 8 % zugelegt. Innerhalb von einem Monat ging es um 45 % aufwärts. Zudem gelang innerhalb von einem halben Jahr immerhin der Gewinn von + 104 % sowie seit Jahresbeginn ein Aufschlag in Summe von 108 %. Dies wiederum führte insgesamt zu einer Rendite in Höhe von 394 % seit der Erstemission am 10. Oktober 2019.

Ausgangssituation hervorragend

Basierend auf diesen Werten ist die Dynamik des Kurses exzellent. Charttechnische Analysten sind gerade vor den neuen Tests der Meinung, die Aktie könne in den kommenden Wochen massiv gewinnen – denn die Unterstützungen sind relativ stark. Zwischen 60 und 65 Euro finden sich kleinere Unterstützungen. Entscheidend könnte jedoch auch an schwachen Tagen eine Aufwärtstrendgerade sein, die sich wie oben dargestellt seit März ausgebildet hat.

Unter 50 Euro sollte die Aktie in diesem dynamischen Prozess nicht mehr sinken, so die Meinung der Analysten und Beobachter. Dementsprechend ist das Kursziel wiederum recht weit oben angesiedelt.

Noch am 18. März erreichte die Aktie ihr aktuell noch gültiges Allzeithoch-Niveau bei 92 Euro. Bis dahin fehlen aktuell gut 20 %. Dies wiederum ist das erste Kursziel, das der Wert aus charttechnischer Sicht avisiert.

Technische Analysten sehen sich die Entwicklung im Vergleich zum GD200, zum GD100, zum GD38 sowie nach dem Momentum und dem relative-Stärke-Index an. Der GD200 als Maßstab für die längerfristige Kursentwicklung wird bei 59,77 Euro gesehen. Dies wiederum ist derzeit ein Abstand von nur etwa 15 %. Hier muss sich der langfristige Trend aktuell noch stärker herausbilden.

Die kurz- und mittelfristigen Trend-Indikatoren hingegen sind derzeit schon weiter entfernt. Der GD38 verläuft in Höhe von 50,38 Euro. Der GD100 hat 43,68 Euro erreicht. Beide Indikatoren lassen vermuten, dass die Notierungen in den kommenden Sitzungen ihren starken Aufwärtstrend fortsetzen können.

Das Momentum wiederum ist kurzfristig ohnehin im Aufwärtstrend, inzwischen aber auch langfristig deutlich positiv. Schließlich sind auch die Ausprägungen der relativen Stärke geeignet, um von einem massiven Ausbruch nach oben auszugehen. Da alle Indikatoren einen steigenden Kurs avisieren, dürften auch institutionelle Investoren, die auf Trend-Signale setzen, hier Chancen sehen.

Fazit: BioNTech dürfte nach Meinung verschiedener Analysten derzeit einen Aufwärtslauf fortsetzen können. Wirtschaftlich lockt die Aussicht auf den erfolgreichen Test des Impfstoffs, charttechnisch und technisch betrachtet sind starke Aufwärtstrends sichtbar. Insofern ist die Aktie derzeit „der“ Stellvertreter für die starke Biotechnologie in Deutschland.

Die ISIN lautet: US09075V1026

Das gute Bild aber ordnete sich ein in das Bild, das der gesamte Sektor überhaupt anzeigt. Son sind die Notierungen im „DaxSubsector Biotechnologie“ in zwischen auf mehr als 1.000 Punkte gestiegen und haben damit einen Allzeitrekord erreicht.

Daxsubsector Biotechnologie: ISIN: DE0007238008 – Allzeithoch

Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung

Allerdings können Sie in den Sektor nicht per ETF oder Index-Zertifikat investieren. Insofern stehen derzeit die Chancen bei der Auswahl einzelner Unternehmen besser. Die stärksten Aktien – da BioNTech nicht in diesem Index vertreten ist -, sind derzeit Sartorius sowohl mit der Stammaktie wie auch mit der Vorzugsaktie. Dazu sind Evotec relativ stark – sowie Morphosys.

Kurzfristig jedoch dürfte die Impfstoffentwicklung den Markt dominieren. Insofern ist BioNTech weiterhin der große Favorit.

Hier empfehlen sich zur Absicherung allenfalls Limits, die beispielsweise knapp unterhalb von 50 Euro angesetzt werden können. Falls der Impfstoff sich als nicht erfolgreich erweist, dürfte der Markt bis zum Jahresende die Konsequenz ziehen und den Kurs in den Keller schicken. Bei steigenden Notierungen sollten Sie das Limit jeweils etwas mit nach oben ziehen, um die Gewinne abzusichern.

 

 

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ist es nicht schön, jemanden zu haben, der die Weißheit mit Riesenlöffel gefressenen hat, jeden korr
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es gibt genügend Pfizer foren https://www.ariva.de/pfizer-aktie/forum es wäre schön hier was z
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