Bilfinger Aktie: Top! Endlich mal was Positives!

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Nahe dem südenglischen Bridgwater lässt die britische Regierung ein neues Atomkraftwerk bauen: Hinkley Point C (HPC). Das Kraftwerk wird nach Fertigstellung bereits die dritte Kernkraftanlage an dem Standort sein und soll künftig etwa 6 Millionen Haushalte mit Strom versorgen. Maßgeblich an dem Projekt beteiligt: der deutsche Industriezulieferer Bilfinger.

Jetzt hat das Unternehmen weitere Aufträge rund um Hinkley Point C eingeheimst, wie es in einer Pressemitteilung hieß. Demnach hat Bilfingers HPC-Auftragsvolumen durch zwei zusätzliche Verträge die Marke von einer halben Milliarde Euro überschritten.

Wichtiger Vertrauensbeweis aus Großbritannien

Die beiden neuen Aufträge sollen allein auf ein Gesamtvolumen von etwa 400 Millionen Euro kommen. Die Umsetzung werde sofort beginnen und bis 2025 andauern, so Bilfinger. „Das Überschreiten der Marke von einer halben Milliarde Euro Auftragsvolumen und unser Status als Tier 1-Lieferant sind wichtige Meilensteine für Bilfinger“, betonte Konzernchef Tom Blades. „Wir sind stolz darauf, ein wesentlicher Bestandteil des HPC-Projekts zu sein und freuen uns auf viele weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit EDF in der Zukunft .“

Konkret sollen die Aufträge etwa die Fertigung und Montage von Rohrleitungen und Geräten unter anderem für das Nukleare Dampfversorgungssystem umfassen. „Mit der Vergabe dieser zusätzlichen Aufträge weiten wir unsere Zusammenarbeit mit Bilfinger erneut aus“, sagte Simon Parsons, Projektleiter für Hinkley Point C. „Ein wichtiger Faktor für diese Entscheidung war nicht nur die erwiesene Erfahrung und Expertise von Bilfinger mit großen nuklearen Bauprojekten, sondern auch ihr Einsatz und Engagement für eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit.“

Bilfinger kann positive Nachrichten gebrauchen

Für Bilfinger und dessen Anleger dürfte der Vertrauensbeweis aus Großbritannien freilich für etwas Erleichterung sorgen. Schließlich wird der Konzern derzeit durch die coronabedingte Industrieflaute schwer belastet.

Schon im ersten Quartal blieb unter dem Strich ein Verlust von 24 Millionen Euro. Dabei erwartet der Vorstand für das zweite Quartal noch größere Belastungen. Die Dividende für 2019 soll indes auf 12 Cent pro Aktie gekappt werden. Vor der Krise hatte man eine Ausschüttung von einem Euro je Papier in Aussicht gestellt.

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Bilfinger Forum

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ArturoBig  bl 04. Aug
Habe mich hier mit 1k Aktien eingedeckt... Bei 15 Euro Stück, denke hier ist noch sehr viel Potenzia
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immer gegenläufig an der Markt -- grobster deckelung und das ziemlich ohne Ende (ich hatte es zuvor
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TillB  Läuft, 08. Jun
die 20 Euro sind schon wieder da.
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