Besser als der MDAX: Finanztrends Mittelstand Champions Index

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Eine große Rendite bei kleinem Risiko einzufahren ist das Ziel jedes Investors. Doch nur die wenigsten Kleinanleger erreichen dieses Ziel aus eigener Kraft. Was liegt also näher, sein sauer verdientes Geld einem Fondsmanager anzuvertrauen? Doch auch professionelle Fondsmanager schaffen es selten den Referenzindex zu schlagen. Nach fünf Jahren Anlagedauer schlagen im Durchschnitt nicht einmal 15 Prozent der Aktienfonds ihren jeweiligen Vergleichsindex.

Deshalb sind in den letzten Jahren ETFs in der Gunst der Anleger gestiegen. Diese versprechen erst gar nicht den Index zu schlagen, sondern bilden ihn lediglich ab. Die Investoren sichern sich damit immerhin die ungefähre Performance des Referenzindex und sparen teure Ausgabenaufschläge, Verwaltungsgebühren und Erfolgsbeteiligungen, die bei aktiv gemanagten Fonds an der Rendite zehren.

Mit dem Finanztrends Mittelstand Champions Index (FMCI) ist nun ein Indexzertifikat am Markt, dem es seit 2007 gelingt, den Referenzindex MDAX zu schlagen. Darüber hinaus sind die Kursrückschläge deutlich geringer und die Erholungszeiten kürzer. Wie gelingt nun dieses Kunststück? Im Prinzip ist der FMCI ein Smart Beta ETF, der im Gegensatz zu einem Indexfonds den Referenzindex nicht einfach nur nachbildet, sondern eine „intelligentere“ Zusammensetzung anstrebt. Im Gegensatz zum aktiven Fondsmanager, der in seinen Entscheidungen von Analystenmeinungen beeinflusst wird und unter dem hohen Erfolgsdruck auch die eine oder andere emotionale Fehlentscheidung trifft, erfolgt bei Smart Beta ETFs die Auswahl streng regelbasiert.

Beim Finanztrends Mittelstand Champions Index wird diese Entscheidung anhand der Varianz, also der Kursschwankungen, getroffen. Indexmanager Michael Schnoor baut dabei auf ein komplexes selbst entwickeltes finanzmathematisches Modell und gilt damit als Pionier der Risiko-Optimierung. Die hervorragende Performance von durchschnittlich 13,7 Prozent pro Jahr (frühere und rückgerechnete Indexentwicklung) erzielt der FMCI also nicht durch die Auswahl besonders erfolgreicher Aktien, sondern durch die Minimierung des Risikos. Mussten Anleger im MDAX im Mittel Kursschwankungen von 22,56 Prozent hinnehmen, waren es beim FMCI lediglich 18,21 Prozent.

Ein Beitrag von Robert Sasse

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