Beate Uhse: Wenig Spielraum!

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Liebe Leser,

der bankrotte Erotik-Händler Beate Uhse hat einen Insolvenzplan vorgelegt. Mit seiner Hilfe soll am Ende das überlebensfähige Geschäft in eine neue Zukunft hinüber gerettet werden. Allerdings wird beim Blick auf die Details deutlich, dass Altaktionäre und Gläubiger von Beate Uhse am Ende wohl mehr oder weniger leer ausgehen dürften.

Neue Firma soll die Rettung bringen

Geplant ist, die noch werthaltigen Vermögenswerte der Gesellschaft auf ein neues Unternehmen (NewCo) zu übertragen. An diesem Unternehmen soll sich dann per Bar-Kapitalerhöhung um bis zu 1,35 Millionen Euro ein neuer Investor beteiligen. Die Veräußerungserlöse werden dann bei der Alt-Gesellschaft helfen, Verfahrenskosten und Masseverbindlichkeiten zu bedienen. Es winkt sogar eine Insolvenzdividende für die Gläubiger. Indes:

Gläubiger müssen mit Totalverlust rechnen

Sollte dieser Plan umgesetzt werden, dürfte am Ende für die Gläubiger der 30 Millionen Euro schweren Unternehmensanleihe nur eine kleine Insolvenzquote von derzeit geschätzt weniger als 2% zu erwarten sein. So etwas kann man als Totalverlust bezeichnen. In diesem Szenario ist es fraglich, ob sich dann von den Gläubigern tatsächlich welche finden, die sich noch auf eine Zeichnung der neuen Aktien einlassen, wie es geplant ist.

Ein Beitrag von Carsten Müller


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