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BB Biotech: Die Zahlen des 1. Quartals

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Liebe Leser,

für die ersten drei Monate des laufenden Jahres verzeichnete BB Biotech eine Gesamtrendite von 7.7% in CHF und 7.1% in Euro. Das Portfolio schloss das Quartal mit einer positiven Rendite von 12.5% in CHF, 12.4% in Euro und 14.4% in US-Dollar ab.

Der daraus resultierende Reingewinn belief sich auf 375 Mio. CHF. Ein negativer Währungseffekt infolge der Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Schweizer Franken schlug im ersten Quartal mit -1.9% zu Buche. Ansonsten wäre das Ergebnis noch besser ausgefallen.

Positiver Ausblick auf das laufende Jahr

Zum laufenden Jahr äußerte sich das Management von BB Biotech im Rahmen der Vorlage der Quartalszahlen wie folgt: „Im weiteren Jahresverlauf wird neben zahlreichen Resultaten klinischer Versuche eine Steigerung der Produktzulassungen gegenüber dem Vorjahr erwartet.“

Zudem sollten sich Übernahmeaktivitäten nach Ansicht des Managements positiv auf den Biotech-Sektor auswirken. „Da die Übernahme Actelions durch Johnson & Johnson dem Portfolio von BB Biotech im 2. Quartal beachtliche Verkaufserlöse generieren wird, sind gezielte Aufstockungen bestehender unterbewerteter Beteiligungen durchaus denkbar“, heißt es weiterhin. Außerdem wird BB Biotech das Beteiligungsportfolio wie gehabt durch vielversprechende neue Investments in kleine und mittelgroße Biotech-Unternehmen ergänzen.

Aus meiner Sicht ist und bleibt BB Biotech damit sehr gut aufgestellt. Denn BB Biotech setzt nach wie vor auf eine gute Mischung aus profitablen mittelgroßen Biotech-Unternehmen, die in unterschiedlichen Bereichen und Märkten tätig sind. Das sorgt für eine gewisse Risikostreuung im Beteiligungsportfolio von BB Biotech.

Das Unternehmen fokussiert sich dabei auf 5 bis 8 Kernbeteiligungen und mischt aus Gründen der Diversifikation noch einige kleinere Positionen bei. Von seinen Beteiligungen erwartet BB Biotech ein jährliches Wachstum von 15%.

Fazit: BB Biotech kombiniert Wachstum mit attraktiven Dividenden. Wenn Sie einzelne Biotech-Beteiligungen für zu spekulativ halten, ist die breit streuende Beteiligungsgesellschaft eine passende Anlage-Alternative.

Ein Beitrag von Rolf Morrien


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