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Bayer und Monsanto: Wird das noch was?

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Liebe Leser,

eigentlich wollte der Pharmariese Bayer bereits im vergangenen Jahr die Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto abschließen. Doch der Abschluss des gigantischen 56 Milliarden Euro schweren Deals verzögerte sich zuletzt immer weiter.

Kartellwächter befürchten Einschränkung des Wettbewerbs

Der Grund: Sowohl die EU-Kommission als auch das Justizministerium der USA (DOJ) hatten Bedenken angemeldet, dass die Verschmelzung der beiden Giganten den Wettbewerb nachhaltig einschränken könnte. Immerhin: Zehn von rund 30 involvierten Kartellbehörden haben bereits ihre Zustimmung erteilt.

Bayer geht mit Beschwichtigungsversuch in die Offensive

Bayer setzt derweil alles daran, die Vorbehalte der Kritiker aus der Welt zu schaffen. So kündigten die Leverkusener bereits im Oktober an, einen Teil des Geschäfts mit Herbiziden und Saatgut an BASF abzutreten. Laut Insidern sei es allerdings fraglich, ob jener Beschwichtigungsversuch schlussendlich ausreichen werde.

Bundeskartellamts-Präsident verteidigt akkurate Kartellprüfung

Unterdessen äußerte sich der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, kürzlich gegenüber der Rheinischen Post zur Sachlage und verteidigte die akkurate Kartellprüfung: „Es war damit zu rechnen, dass sich die EU dieses Vorhaben sehr genau anschaut. Ich halte das auch für richtig. Immerhin handelt es [sic] um zwei große Unternehmen auf einem sehr komplexen Markt, in dem es um sehr viele verschiedene Pflanzenschutzmittel und Saatgut-Angebote geht.“

Und: „Die Marktabgrenzung bei diesen Geschäften ist sehr schwierig. Da ist Sorgfalt wichtiger als Tempo“, so die mahnenden Worte des obersten deutschen Kartellwächters.

Bayer will baldigen Abschluss

Laut Bayer soll der geplante Mega-Deal trotz aller Hindernisse im Frühjahr 2018 abgeschlossen werden. Die EU-Frist für eine Entscheidung über den Zusammenschluss endet indes am 5. März.

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