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BASF Aktie: Dieser Meilenstein haut einen um!

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Es ist eine Frage, die sich wahrscheinlich viele stellen: Kann man mit einem 3D-Drucker eigentlich auch organisches Material für den medizinischen Bereich herstellen? Tatsächlich läuft die Bioprint-Forschung auf Hochtouren. Mit dieser speziellen Form eines 3D-Druckers, der gezüchtete Zellen als Ausgangstoff nutzt, soll später nicht nur Gewebe massenhaft produziert werden können, sondern auch ganze Organe.

BASF und CTIBiotech stellen künstliche Haut her

Ein interessantes Forschungsfeld, bei dem übrigens auch der Ludwigshafener Chemieriese BASF mitwirkt. Dieser steht gemeinsam mit einem Partner nun offenbar vor dem Erreichen eines neuen Meilensteins, wie das Unternehmen kürzlich bekannt gab. Demnach haben der Konzernbereich „Care Creations“ und die Firma CTIBiotech, ein Hersteller von medizinischen Prädiktionsmodellen, die Entwicklung von ersten 3D-Bioprint-Hautmodellen mit Makrophagen angekündigt. Mit den rekonstruierten Gewebemodellen soll eine Voraussetzung für Tests von Bio-Wirkstoffen in der Hautpflege geschaffen werden.

Zusammen mit CTIBiotech will BASF damit Forschern eine Plattform bieten, um die Funktionsweise von Makrophagen in einer komplett nachgestellten Haut zu untersuchen. Makrophagen überwachen ständig die Mikroumgebung der Haut auf Spuren von Gewebeschäden, Infektionen oder Zellstress. Jene Immunzellen sind notwendig, damit die Haut Wunden schließen bzw. das Gewebe reparieren kann.

Neue Inhaltsstoffe für Hautpflegemarkt gesucht

„Im Gegensatz zu herkömmlichen In-vitro-Methoden [Untersuchungen im Reagenzglas oder in der Petrischale, Anm.d.A.] wird die von CTIBiotech im 3D-Bioprint-Verfahren hergestellte Haut mit Immunzellen eine Analyse ermöglichen, die sowohl die menschliche Physiologie als auch die Immunfunktion der Makrophagen besser widerspiegelt“, erklärte Sébastian Cadau, bei BASF Spezialist für Gewebekonstruktionen aus dem 3D-Drucker. „Somit wird uns die Technologie helfen, die Entwicklung innovativer und höchst verlässlicher Inhaltsstoffe für den Hautpflegemarkt zu beschleunigen. Unser Verständnis einer immunkompetenten 3D-Haut ist die Grundlage, um fortschrittliche kosmetische Bio-Wirkstoffe für Hautpflegeanwendungen zu entwickeln und zu erproben.“

BASF arbeitet bereits seit 2011 mit CTIBiotech zusammen – seit 2015 auch im Bereich der 3D-Gewebemodelle. „CTIBiotech und BASF verbindet eine lange Tradition in der Zusammenarbeit an innovativen Modellen der menschlichen Haut, um die Hautpflege weiter zu verbessern“, so CTIBiotech-CSO Colin McGuckin. „CTIBiotech verfügt über ein Team von weltweit führenden Experten für Human Tissue Engineering mit 3D-Bioprinting-Technologie, mit dem das Institut den Erfolg dieser Partnerschaft auch in Zukunft stärken möchte.“

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morgen wohl zunächst abwarten angesagt bis Draghi kommt. Ich denke BASF geht nochmal auf die 64. Dor
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