Autofinanzierung – welche Variante ist geeignet?

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In Deutschland wird ein Auto im Durchschnitt 8,8 Jahre lang gefahren, bevor ein neues Modell her muss. Doch wenn es erst einmal so weit ist, stellt sich dem Verbraucher auch die Frage, wie er das neue Auto finanzieren soll. Denn eine Barzahlung kommt nur für die wenigsten in Frage.Autokredit bei der Bank

Viele setzen auf einen Autokredit seitens der Bank. Dabei muss es längst nicht mehr die Hausbank sein, die das neue Auto finanziert. Durch einen umfassenden Kreditvergleich wird es auch einfach möglich, andere Banken mit oft sehr viel besseren Konditionen kennen zu lernen. Ein weiterer Vorteil: Es gibt nach wie vor einige Autohändler, die für die Barzahlung des Wagens in einer Summe satte Rabatte bieten. Ebenfalls besteht mit dem Autokredit und dem „Bargeld“, das zur Verfügung steht, die Möglichkeit, nicht nur beim Händler vor Ort nach einem neuen Wagen zu suchen, sondern auch bei einer Privatperson beispielsweise.

Besonders gut eignen sich die klassischen Annuitätendarlehen für den Autokredit. Sie haben den Vorteil, dass neben der Laufzeit auch die Monatsrate feststeht. Das heißt, die monatliche Belastung durch den Autokauf bleibt über die gesamte Laufzeit gleich hoch, lediglich Zins- und Tilgungsanteil innerhalb der Rate verschieben sich.

Ratenzahlungen beim Autohaus

Ebenfalls kann man eine Ratenzahlung mit dem Autohaus vereinbaren. Die meisten Händler arbeiten mit den großen Autobanken zusammen. Dort locken vielversprechende, günstige Angebote, teilweise sogar 0-Prozent-Finanzierungen. Allerdings haben diese einen Haken: Sie gelten oft nur beim Kauf eines Neuwagens. Dieser ist natürlich im Kaufpreis weit höher angesetzt, als ein gebrauchtes Fahrzeug, so dass man insgesamt mehr Geld ausgibt, als ursprünglich vielleicht geplant. Daran ändert dann auch der Null-Zins nicht mehr viel.

Zudem bergen 0-Prozent-Finanzierungen einige Nachteile in sich. Diese sollten Verbraucher vor dem Abschluss des Vertrages in jedem Fall beachten. Gerade bei sehr niedrigen Monatsraten sollte man Obacht geben. Zwar ist damit die Belastung während der Laufzeit gering, allerdings droht am Ende der Laufzeit eine Schlussrate, die nicht selten in vierstelliger Höhe liegt.

Die Schlussrate muss nach Ende der Laufzeit der Autofinanzierung in einer Summe bezahlt werden oder es muss eine Anschlussfinanzierung her. Diese ist dann jedoch häufig mit deutlich höheren Zinsen versehen. Zudem gibt es beim Kredit vom Autohaus keinen Barzahlungsrabatt, so dass die Gesamtkosten für das neue Auto höher ausfallen werden.


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