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Aurora Cannabis & Co.: Das Preisdilemma der Produzenten!

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Lieber Leser,

der aktuelle Cannabis-Trend hält weiter an. Die große Hoffnung der Investoren in diesem Segment ist der Umstand, dass der Cannabis-Konsum in Kürze in Kanada legalisiert werden könnte. Auch wenn das noch nicht beschlossene Sache ist, so stimmen die vielen M&A-Aktivitäten innerhalb der Branche positiv. Die größten Anbieter gehen also davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit auf die Legalisierung hoch ausfällt. Abgesehen davon aber ist den meisten Investoren gar nicht bewusst, welches Potential der Markt überhaupt mit sich bringt.

Eine Komponente bringt Unsicherheit

Zwar fallen Erwartungen, wenn man den Vergleich mit der Spirituosenbranche nicht scheut, positiv aus. Auch die aktuellen Konsumenten-Statistiken sprechen dafür. Doch eine weitere Komponente fehlt oft in diesen Prognosen und das ist das Potential der Preisgestaltung der jeweiligen Anbieter und Produzenten. Denn, je geringer der Preis ausfällt, desto mehr Konsumenten benötigt man, um gutes Wachstum über einen längeren Zeitraum zu generieren.

Cannabis-Handel wird streng reguliert werden

Laut Umfragen kostet Cannabis auf dem Schwarzmarkt in Kanada derzeit im Durchschnitt 7,40 CAD pro Gramm. Das ist leicht über dem Preis für medizinisches Cannabis. Nachdem Cannabis legalisiert wird, könnte der Preis fallen. Doch an dieser Stelle tritt ein weiterer Faktor hinzu. Der Vertrieb von Cannabis wird durch die Regierung streng reguliert werden. So treten in vielen für den Cannabis-Konsum wichtigen Provinzen wie etwa Ontario und Alberta verstaatlichte Unternehmen zunächst als Käufer von Cannabis auf, über die erst dann der weitere Vertrieb durch Einzelhändler bewerkstelligt werden soll.

Preismacht der Produzenten ist limitiert

Dieser Aspekt kann sowohl Vor- als auch Nachteile für den jeweiligen Produzenten mit sich bringen, denn die verstaatlichte Institution dazwischen wird die Preise bestimmen. Damit fällt die Preisgestaltungsmacht des Produzenten gegenüber dem Konsumenten. Dabei bleibt der eigentliche Wettbewerb unter den Produzenten noch gar nicht berücksichtigt. Der Staat hat zusätzlich dazu einen Anreiz, den Preis nicht zu hoch anzusetzen, um den Preisen vom Schwarzmarkt Konkurrenzfähigkeit zu bieten. Offensichtlich ist das für die Produzenten leider nicht sehr vorteilhaft.


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