Astra Zeneca: Impfstoff-Reinfall – was macht BioNTech?

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Liebe Leser,

gestern könnte ein Tag des entscheidenden Durchbruchs für das Unternehmen BioNTech sein. Beobachter sind der Meinung, dass die Aktie vor allem von einem Konkurrenten profitieren könnte. Der Wert lebt davon, dass Astra Zeneca als Impfstoffkandidat nun ein Studienergebnis erneut erzeugen muss. Es gab immense Schwierigkeiten mit der Interpretation der Ergebnisse.

Da alle Unternehmen aus der Branche aktuell die Zulassung verschiedener Impfstoffe vor Augen. Im Dezember soll es für Moderna losgehen, so äußerte das US-Unternehmen kürzlich. Auch AstraZeneca zeigte sich, ähnlich wie BioNTech aus Mainz, als extrem optimistisch. Nun allerdings offenbarte Astra Zeneca, dass die bisherigen Studienergebnisse in bestimmter Weise zu einer entscheidenden Missinterpretation führten.

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Keine Älteren in einem Studienabschnitt

Die britisch-schwedische Firma AstraZeneca hat bei seiner eigenen Studie “aus Versehen”, so hieß es in einer Mitteilung, weniger Impfstoff verwendet und damit das Studienergebnis in zwei verschiedene Designs überführt. In dem zweiten Design war der Impfstoff in voller Höhe verabreicht worden.

Dieses “Versehen” erregt sehr großes Misstrauen – denn dies beruhte angeblich auf falschen Verpackungsangaben. Wenn es nicht gelingt, so jedenfalls mein Zweifel, eine Verpackung so zu gestalten, dass zumindest eine Studie an einigen Probanden durchgeführt werden kann, dann steht infrage, wie dieses Produkt am Markt überhaupt Vertrauen erzeugen soll.

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AstraZeneca hat zudem die Schwierigkeit nachzuweisen, dass das Produkt bei älteren Probanden funktioniert. Denn die erste Studie, die aus Versehen nur die Hälfte an Impfstoff berücksichtigte, wird nicht aussagen, ob die geringere Menge an Impfstoffen auch für Ältere eine hinreichend gute Wirkung erzielt hätte.

Die gesamte Studie ist nicht auslesbar. Die Ergebnisse, die Astra Zeneca zunächst verkündete, sind damit im Grunde null und nicht. Für die Studie mit weniger Impfstoff hatte Astra Zeneca eine Wirkung von 90 % verkündet. Diese 90 % wiederum sind jetzt nicht mehr für alle Bevölkerungsgruppen nachweisbar.

Damit hat Astra Zeneca ein Imageproblem und zum zweiten ein Zeitproblem. Deshalb haben die beiden Konkurrenten Moderna und BioNTech die beste Chance, nun einen Impfstoff schneller an den Markt zu bringen. Die nächsten Schritte sehen wie folgt aus: In der kommenden Woche dürfte die Zulassung in den USA – durch die Behörde FDA – und in der EU zumindest beginnen.

Da die Notfallzulassung beantragt ist, kann die Impfung im Januar und vielleicht auch im Dezember bereits schon rasch beginnen. Dies dürfte die Kurse von BioNTech und auch Pfizer, sofern sich jetzt nicht eine Überraschung wie bei Astra Zeneca einstellt, befeuern. Nun wird es interessant – und gleichzeitig kritisch. Der Astra-Fall zeigt zumindest, dass es jeden Tag Überraschungen geben kann. Daher gilt weiterhin: Kaufen Sie Unternehmen, die von einem Impfstoff-Erfolg allgemein profitieren.

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Bei Wircard gegeben - dann brutaler Shortangriff. User 1000 mal bei 85.44 abgeprallt. Gleich wied
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-deutliche Erhöhung der Liefermenge -wirksam gegen bisherige Mutationen -News Engand top -News Is
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passiert da nix mehr und die sind halt auch erst mal nur auf 2021 zu sehen. Rund 350 % sind der V
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