Anliegergebühren

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Beim Bau eines Hauses gibt es nicht nur die reinen Herstellungsosten des Gebäudes, sondern immer auch eine Vielzahl zusätzlicher Kosten, die man wissen und in die Finanzierung mit einplanen sollte. Ein solcher Kostenfaktor bilden auch die immer entstehenden Anliegergebühren, die im Folgenden näher betrachtet werden.

Anliegergebühren

Was sind Anliegergebühren?

Bei der Betrachtung dieser Gebühren ist wichtig zu wissen, dass es gesetzlich verankert ist, dass Grundstücke nur dann bebaut werden dürfen, wenn die Erschließung des Grundstücks sichergestellt ist. Diese Erschließung muss nicht der Eigentümer des Grundstücks vornehmen. Verantwortlich ist dafür die jeweilige Gemeinde, in der sich das Grundstück befindet.

Die Gemeinde wird aber ihrerseits zur Bewältigung der gesamten Erschließungskosten, von den Eigentümern der betroffenen Grundstücke einen Beitrag verlangen und in Rechnung stellen, mit denen sich die Eigentümer der betroffenen Grundstücke an den Kosten beteiligen. Diese in Rechnung gestellten Beiträge werden als Anliegergebühr bezeichnet. Was alles notwendig ist, damit die Erschließung ausreichend erfolgt ist, wird exakt im Baugesetzbuch festgeschrieben.

So müssen zum Beispiel die Versorgung mit Wasser und Strom gewährleistet sein, das Abwasser problemlos ablaufen können und eine Anbindung an das öffentliche Straßennetz bestehen. Muss für diese Voraussetzungen erst noch gesorgt werden, entstehen die angesprochenen Anliegergebühren. Hier kann man sich im Vorfeld auch bei Nachbarn informieren, um schon vorab zu wissen, was schon da ist und was noch erschlossen und somit bezahlt werden muss.

Neben gesetzlich vorgeschrieben Erschließungen, für die die Anliegergebühren fällig werden, gibt es auch weitere Erschließungen, die in erster Linie aber nur für einen selber da sein sollten, ohne dass der Staat es zur Voraussetzung macht. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um Leitungen für Internet, Telefon oder auch Kabelfernsehen.




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