Anleihen Rendite

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Mit dem Begriff der Anleihen Rendite wird die so genannte Effektivverzinsung einer Anleihe bezeichnet. Dabei ist Sie gleichzeitig das Maß des Gesamterfolges, den die Anlageform erwirtschaftet und der sich aus eventuellen Kursgewinnen und natürlich aus so genannten Zinskupons zusammensetzt. Weiterhin ist die Anleihenrendite mit dem internen Zinsfuß gleichsetzbar. Dieser wird unter anderem in der Investitionsrechung verwendet. Anleihen sind auf Grund ihrer oftmals recht hohen Renditen beliebte Anlageformen und werden daher vor allem auch von Privatanlegern genutzt, die nur ein begrenztes Budget zur Verfügung haben und sich daher auch auf relativ risikoarme Anlageformen spezialisieren möchten. Trotzdem besteht auch hier immer ein gewisses Verlustrisiko, so dass die zu erzielende Rendite natürlich nicht zu hundert Prozent garantiert werden kann.

Welche Größen können die Anleihen Rendite beeinflussen

Die Anleihen Rendite wird in der Regel aber von verschiedenen Einflussgrößen bestimmt, die Anleger kennen und richtig interpretieren sollten, wenn sie diese Wertpapiere erwerben möchten. So ist natürlich die Laufzeit oder die Restlaufzeit eines Wertpapieres mit fester Verzinsung von Bedeutung. Darüber hinaus ist aber auch der Rückzahlungsbetrag wichtig. Dieser Rückzahlungsbetrag entspricht dem Nennbetrag, den die betreffende Anleihe besitzt. Weiterhin sollte natürlich auf den Kaufpreis und auf den aktuellen Kurs geachtet werden. Zu dem ist der Nominalzinssatz zu beachten. Dabei sollte auch berücksichtigt werden, dass eben dieser Nominalzinssatz nicht identisch mit der Anleihen Rendite ist, wobei auch dieser Sachverhalt hin und wieder auftreten kann. Er wäre aber nicht die Regel.

Chancen und Risiken

Wie oben bereits erwähnt, besitzt auch die Anlageform bzw. die Wertpapierform der Anleihe verschiedenen Risiken und Chancen, die Anleger kennen sollten und die richtig interpretiert werden müssen, um eine hohe Rendite erwirtschaften zu können. So gibt es verschiedene Möglichkeiten, um abzuschätzen, ob die betreffende Anleihe eher mit Risiken oder doch eher mit Chancen behaftet ist. Liegt zum Beispiel die Rendite sehr deutlich oder gar in erheblichem Maße über der so genannten Umlaufrendite von Rentenpapieren, dann kann davon ausgegangen werden, das spezifische Risiken vorhanden sind. Wichtig ist es aber auch hier, immer nur Rentenpapiere als Maßstab anzusetzen, die über eine erstklassige Bonität verfügen. Weiterhin orientiert man sich auch an der fachlichen Theorie, die besagt, dass sich nicht nur eine so genannte Abgeltung für die Bereitstellung von Kapital in der Preisbildung, die am Kapitalmarkt erfolgt wiederspiegelt, sondern eben auch die jeweiligen Risiken für Anleihen. Dabei schließt man in Hinblick auf diese Risiken beispielseise auf ein erhöhtes Risiko in Hinblick auf die Bonität des betreffenden Emittenten, der die Anleihe ausgibt, oder auf Wechselkursrisiken, wie sie bei Fremdwährungsanleihen eben leider auftreten können.

Ein Beitrag von Robert Sasse


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